„Seit 25 Jahren bin ich Krankenschwester, seit 20 Jahren auf der Gastroenterologie. Das ist meine Leidenschaft, das mache ich gerne.“

Warum Jacqueline Lipke auch nach 25 Jahren als Krankenschwester noch für ihren Job brennt, erfahren Sie hier:

Jacqueline, in welcher Position arbeitest Du zurzeit?

Ich bin seit Oktober 2018 Stationsleitung vom Zentrum D2-32, Inneren Medizin und Gastroenterologie. Seit 25 Jahren bin ich Krankenschwester, seit 20 Jahren auf der Gastroenterologie. Das ist meine Leidenschaft, das mache ich gerne.

Wie bist Du denn Krankenschwester geworden?

Wir haben früher angefangen, ich bin ja DDR Kind und wir sind mit 16 Jahren aus der Schule raus und haben damals unsere Entscheidung treffen müssen. Ich lag damals mit 15 Jahren eine Woche im Krankenhaus und fand die Schwestern total toll und da dachte ich mir, das mache ich auch. Ich habe 1989 hier in Berlin-Buch die Ausbildung angefangen und schnell gemerkt, mit den Menschen umgehen und mich um sie kümmern, das ist meins und das macht mir Spaß.  Ich fand es auch großartig mit Menschen aus anderen Generationen zu arbeiten, deren Lebenserfahrung oder Lebensgeschichten zu hören. Es hat total Spaß gemacht in diesen Austausch zu treten.

Wie war das für dich, die Entwicklung zu Helios mitzuerleben? Was ist eventuell anders als früher?

Das Tätigkeitsprofil einer Krankenschwester ist schon anders geworden. Man hat heute weniger Zeit als Krankenschwester. Ich finde es trotzdem gut, dass es sich gewandelt hat, ich hoffe trotzdem, dass es nicht allzu technisch im unserem Beruf wird. Natürlich bringt uns die Technik viel weiter, wie beispielsweise die digitale Patientenakte. Ich hoffe trotzdem das irgendwo noch der gewisse Kontakt zu Menschen bleibt.

Möchtest Du nach so langer Zeit nicht eventuell mal etwas Neues ausprobieren und den Fachbereich wechseln?

Ich möchte ungern wechseln, jedoch hat man bei Helios die Chance sich stetig weiterzuentwickeln und auch mal Einblicke in andere Fachbereiche zu bekommen. Auch auf unserer Station betreuen wir verschiedene Fachrichtungen, wie Geriatrie, Gastroenterologie, Neurochirurgie oder Bauchchirurgie. Dadurch lernt man neue Fachrichtungen kennen, bekommt neues Fachwissen.

Möchtest Du auch zukünftig bei Helios arbeiten?

Ja, ich habe nicht vor zu wechseln. Hier fühle ich mich wohl und hatte immer die Chance mich zu orientieren. Ich habe auch eine Praxisanleiter-Weiterbildung gemacht, in der Fachgruppe mitgearbeitet. Ich habe mich immer unterstützt gefühlt und denke, dass ich hier im Helios alt werde.

Wie schätzt Du die Teamarbeit auf Deiner Station ein?

Es gab am Anfang Schwierigkeiten, wir waren ja mal zwei getrennte Stationen. Ich merke jedoch, dass sich die Stationen gut verbunden haben, auch außerhalb der Arbeit. Es läuft gut, aber ich denke, es muss auch Kritik da sein, denn wenn es keine Kritik gibt, gibt es auch keine Veränderungen. Wichtig ist, dass man sich als Mitarbeiter respektiert fühlt.