Zertifizierte Hautkrebsbehandlung im Helios Klinikum Berlin-Buch
Diagnostik und Therapie aus einer Hand

Zertifizierte Hautkrebsbehandlung im Helios Klinikum Berlin-Buch

Berlin

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland rund 200.000 Menschen neu. Entscheidend für die Prognose des Betroffenen ist eine frühzeitige und präzise Diagnose der Krankheit sowie eine umfassende und optimale Therapie. Im Juli dieses Jahres wurde die Dermatologie im Helios Klinikum Berlin-Buch und ihr bestehendes Hauttumorzentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert und bietet eine umfassende Versorgung bei Hautkrebs.

Zertifiziertes Hauttumorzentrum

Seit Oktober 2019 darf die Dermatologie im Helios Klinikum Berlin-Buch offiziell das Siegel eines anerkannten Hautkrebszentrums tragen. Voraussetzungen für diese Anerkennung sind eine Vielzahl von Bedingungen. Der Fachbereich muss sich nachweislich und verbindlich an die Einhaltung von Leitlinien halten, die von der Krebsgesellschaft herausgegeben werden. Darüber hinaus muss eine große Anzahl von Behandlungsfällen und somit Erfahrung bei Tumorbehandlungen nachgewiesen werden. Weiterhin muss eine Tumorkonferenz eingerichtet sein, in der über jeden einzelnen Krankheitsfall im Team mit verschiedenen Fachrichtungen entschieden wird. Das Helios Klinikum Berlin-Buch hat den Status eines Maximalversorgers und ist ausgewiesen für die Behandlung von Krebserkrankungen aller Art. Ein etabliertes Onkologisches Zentrum besteht als Voraussetzung einer fachübergreifenden Versorgung von Tumorpatienten.

„Ein zertifiziertes Krebszentrum zu sein ist erstrebenswert, da eine solche Einrichtung eine hohe Qualität in Diagnostik und Behandlung und die größte Sicherheit für den Patienten garantiert. Mit diesem Ziel sind wir angetreten und freuen uns über den Erfolg alle Bedingungen dafür erfüllt zu haben“

, sagt Dr. med. Kerstin Lommel, Chefärztin der Dermatologie und Allergologie im Helios Klinikum Berlin-Buch.

Behandlungsmöglichkeiten von Hautkrebs

Rund 21.000 Menschen erkranken jährlich an schwarzem Hautkrebs in Deutschland und die Tendenz ist weiterhin steigend. Im fernmetastasierten Stadium galt dieser als unheilbar. Inzwischen haben neue Therapieformen die Heilungschancen drastisch verbessert.

Die Behandlungsmöglichkeiten des schwarzen Hautkrebses sind vielseitig. Es kommen Operationen, Bestrahlung oder medikamentöse Therapien in Frage. Eine Chemotherapie spielt beim metastasierten schwarzen Hautkrebs kaum noch eine Rolle. “Bei den medikamentösen Immuntherapien werden heute Substanzen gegeben, die das Immunsystem zu einer gezielten Tumorzerstörung befähigen. Diese Substanzen haben sehr hohe Ansprechraten“, erläutert Dr. Lommel.

In der Regel verstarben früher die Patienten mit Metastasen, eine Chemotherapie wirkte bei rund fünf Prozent der Betroffenen. „Mit den neuen Therapiemöglichkeiten liegen die Ansprechraten bei 60 Prozent und wir haben mindestens 20 Prozent Langzeitüberlebende. Da diese Therapien noch nicht lange verfügbar sind und die Betrachtungszeiträume relativ kurz, wird sich die Zahl der Langzeitüberlebenden hoffentlich noch erheblich steigern“, sagt Dr. Lommel. Die Kosten für die neuen Therapien werden seit 2019 auch für die Behandlung in weniger fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung von den Krankenkassen übernommen.

Auch für den weißen Hautkrebs bestehen nun neben der operativen und strahlentherapeutischen Behandlung medikamentöse Therapiemöglichkeiten. Ein Antikörper ist erst in diesem Jahr für fortgeschrittene Tumore zugelassen worden. Des Weiteren werden zunehmend Patienten mit weißem Hautkrebs oder dessen Vorläufer an die Unfallversicherungsträger gemeldet, bei denen der begründete Verdacht auf Vorliegen einer Berufskrankheit besteht. Dies bietet dem Betroffenen und dem behandelnden Arzt eine größere Palette an Behandlungsmöglichkeiten.

Blickdiagnose Sprechstunde


Wenn Sie befürchten, dass Sie an einem Hautkrebs erkrankt sind, dann bieten die Experten im Helios Klinikum Berlin-Buch eine schnelle Hilfe mit einer ersten Diagnose und – wenn notwendig – ersten Behandlungsschritten. Hier können Sie ohne Termin immer montags zwischen 8 und 10 Uhr in die so genannte Blickdiagnose Sprechstunde kommen (Helios Klinikum Berlin-Buch, Poliklinik Dermatologie, Haus 202, Erdgeschoss, Schwanebecker Chaussee 50, 13125 Berlin).

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Julia Talman

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