„Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“
Einladung zum Expertenvortrag

„Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“

Berlin

Anlässlich der bundesweiten Herzwochen 2018 der Deutschen Herzstiftung lädt das Helios Klinikum Berlin-Buch am Dienstag, 27. November, um 18:00 Uhr Betroffene und Interessierte herzlich zum Expertenvortrag ein. Unter dem Themenschwerpunkt „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ spricht Kardiologe Dr. med. Michael Wiedemann über Ursachen, Risikofaktoren, neueste Studienergebnisse und Behandlungsmöglichkeiten.

  • Helios Klinikum Berlin-Buch beteiligt sich an Herzwochen der DeutschenHerzstiftung e.V.
  • Medizinexperte informiert am 27. November 2018 ab 18:00 Uhr zurVolkskrankheit Vorhofflimmern

Einen erhöhten Herzschlag nach körperlicher Anstrengung hat wohl jeder schon erlebt. Tritt
das Herzrasen aber unvermittelt, ohne Anlass und häufiger auf, kann das ein Anzeichen für
die Herzerkrankung „Vorhofflimmern“ sein.

„Vorhofflimmern ist die weltweit häufigste dauerhafte Herzrhythmusstörung bei Erwachsenen“,

sagt Dr. med. Michael Wiedemann, Leiter des Herz-Rhythmus-Zentrums Berlin-Brandenburg der Kardiologie.

Rund jeder vierte Mensch und oft schon ab 40-50 Jahren ist im Laufe seines Lebens von Vorhofflimmern betroffen. Allein in Deutschland leiden zirka 1,8 Millionen Menschen an der Volkskrankheit. Sie klagen über Herzrasen oder Abgeschlagenheit, wissen oft aber nichts von ihrer Erkrankung. Das kann bedrohlich für die Gesundheit der Betroffenen sein – insbesondere für Herz und Gehirn. Unerkannt und unbehandelt können Herzschwäche und Schlaganfall Folge sein. Dr. Wiedemann berichtet: „Schlaganfälle, die durch Vorhofflimmern ausgelöst werden, haben oft einen schweren Verlauf.“ Um das zu verhindern, müssen die Ursachen von Vorhofflimmern frühzeitig vom Arzt diagnostiziert und konsequent behandelt werden.

Die Symptome bei Vorhofflimmern sind vielfältig: Herzstolpern oder Herzrasen, Schwindel, Kurzatmigkeit und Luftnot beim Treppensteigen, plötzliche Unruhe oder Schwitzen, Schwäche und ein Engegefühl in der Brust. Ein erster Anfall zeigt sich manchmal mit heftigen Schlägen bis in den Hals hinauf und chaotischer Herzschlagfolge. „Viele Betroffene bemerken jedoch nur sehr wenige Beschwerden oder können die Signale ihres Körpers nicht richtig einordnen“, sagt Dr. Wiedemann. So kann es passieren, dass die Herzrhythmusstörung eher zufällig gefunden oder erst nach einem Schlaganfall diagnostiziert wird. Aber Schlaganfälle zu verhindern ist eines der wichtigsten Therapieziele bei Vorhofflimmern. Die Therapie erfolgt meist mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten; in einigen Fällen mit einer zusätzlichen  Katheterablation.

Wer mehr über die Entstehung und Behandlungsmöglichkeiten von Vorhofflimmern und Gerinnungsstörungen wissen möchte, ist am 27. November ab 18:00 Uhr im Konferenzraum der Cafeteria herzlich eingeladen. Im Anschluss an den Expertenvortrag beantwortet Dr. Wiedemann gerne Fragen zum Thema. Die Veranstaltung ist kostenfrei; eine Anmeldung nicht erforderlich.  

Kontakt

Helios Klinikum Berlin-Buch Klinik und Poliklinik für Kardiologie und Nephrologie Leiter Herz-Rhythmus-Zentrum Berlin-Brandenburg: Dr. med. Michael Wiedemann Schwanebecker Chaussee 50 13125 Berlin 

Kardio-Hotline (030) 94 01-52952

michael.wiedemann@helios-gesundheit.de

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Julia Talman

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