Arthroskopische Operation: Das Gelenk auf dem Bildschirm

Arthroskopische Operation: Das Gelenk auf dem Bildschirm

Bestimmte Gelenkerkrankungen können mit einer arthroskopischen Operation behandelt werden. Bei dem schonenden Eingriff wird der Gelenkinnenraum während der Behandlung mit einer Kamera gefilmt.

Bei einer arthroskopischen Operation wird eine nur wenige Millimeter große Kamera durch einen kleinen Schnitt in das Gelenk eingeführt.  

Durch einen zweiten Schnitt werden chirurgische Arbeitsgeräte eingebracht, so dass der Operateur den Gelenkinnnenraum während der Behandlung am Bildschirm betrachten kann (Gelenkspiegelung).  

Einsatzgebiete der arthroskopischen Behandlung

In der Orthopädie des Helios Klinikums Berlin-Buch behandeln wir unter anderem folgende Erkrankungen durch einen arthroskopischen Eingriff:  

  • Meniskusverletzungen des Kniegelenks
  • Osteochondrosis dissecans (Erkrankung der Gelenkfläche)
  • Erkrankungen des Gelenkknorpels
  • Schwellungen und Entzündungen der Gelenkschleimhaut bei rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis 
  • Gelenkinfektionen

Eine arthroskopische Operation ist deutlich schonender als eine offene Operation. Zumeist dürfen Patienten das operierte Gelenk am ersten Tag nach dem Eingriff wieder belasten. Am zweiten Tag können sie das Krankenhaus in der Regel bereits verlassen.

So erreichen Sie uns

Kontakt

Dr. med. Uwe-Jens Teßmann

Leiter Unfall- und Handchirurgie
Dr. med. Uwe-Jens Teßmann

E-Mail

Telefon

(030) 94 01-52400