Kältebehandlung gegen Fettpolster: Anwendungsbereiche & Wirkung der Kryolipolyse

Kältebehandlung gegen Fettpolster: Anwendungsbereiche & Wirkung der Kryolipolyse

Die kosmetische Kälteanwendung Kryolipolyse ermöglicht es unseren Patienten, Fett an bestimmten Körperzonen ohne einen operativen Eingriff entfernen zu lassen. Die Methode ist relativ nebenwirkungsarm und verspricht nach 8 – 16 Wochen erste sichtbare Veränderungen. Erfahren Sie hier mehr über die innovative Kältebehandlung.

Fettgewebe einfrieren: so funktioniert die Kryolipolyse-Behandlung

Viele Menschen kennen es – trotz regelmäßiger Sporteinheiten, einer ausgewogenen Ernährung oder einer Diät wollen einige Fettpolster einfach nicht verschwinden. In der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie verschaffen unsere Experten Abhilfe.

Mittels der kosmetischen Kältebehandlung Kryolipolyse wird lästiges Fettgewebe eingefroren und an im Vorfeld definierten Körperstellen reduziert. Die Kryolipolyse ist somit eine innovative Behandlungsmethode, die insbesondere darauf abzielt, das Wohlbefinden unserer Patienten zu steigern.

Vorgehensweise und Behandlungsdauer: effektive Fettzellenbehandlung

Die Kryolipolyse ist eine nicht operative, also nicht invasive Technik, um Fettzellen effektiv zu reduzieren. Die Möglichkeit, auf eine Operation zu verzichten, ist für viele unserer Patienten ein wichtiger Faktor, wenn sie sich für eine Fettzellenbehandlung in unserem Klinikum entscheiden. Die Vorgehensweise ist effektiv, aber schonend. So wird das Fettgewebe der in einem Beratungsgespräch detailliert festgelegten Körperregion für etwa eine Stunde stark unterkühlt.

Dabei verwenden unsere Experten ein Kryolipolyse-Gerät der Firma ICE-Aesthetic und greifen dabei auf zwei verschiedene Methoden zurück: das Einsaugen der Haut oder die punktuelle Kühlung durch spezielle Platten. Bei beiden Verfahren kommt es zu einer kälteinduzierten Entzündung des Gewebes. Heilt diese ab, kann die unter der Haut liegende Fettgewebeschicht um 10 bis 25 % verringert werden.

Was geschieht bei der Kryolipolyse unter der Haut?

Mit Hilfe der Kältebehandlung setzen unsere Spezialisten die Fettzellen gezielt starker Kälte aus, da diese im Vergleich zum umliegenden Gewebe sehr viel kälteempfindlicher sind.

  1. Einstellen der Temperatur

    Ein Applikator wird auf die entsprechende Hautpartie aufgelegt und auf eine Temperatur von -8 bis -12 Grad Celsius eingestellt

  2. Kühlung des Fettgewebes

    Das darunterliegende Fettgewebe wird somit auf etwa +3 bis +5 Grad Celsius heruntergekühlt

  3. Schutz der Haut

    Damit unsere Patienten keine Erfrierungen erleiden, schützt ein mit einem speziellen Gel versehenes Vlies die Haut.

  4. Abbau der Fettzellen

    Im weiteren Verlauf der Behandlung durchlaufen die Fettzellen den programmierten Zelltod, die sogenannte Apoptose, und können somit vom Körper abgebaut werden.

Das Ergebnis

Die Dicke der Fettschicht wird reduziert und die optische Veränderung der entsprechenden Körperzone kann beginnen.

Um die Kühlung dauerhaft zu überwachen und gegebenenfalls anzupassen, sind die Sensoren des Applikators mit der Steuerkonsole verbunden. Außerdem wird das Gewebe während der Anwendung mittels eines stetigen, variablen Unterdrucks massiert und somit zusätzlichen Impulsen ausgesetzt.

Eine sichtbare Reduktion der Fettpolster können unsere Patienten nach etwa 8 bis 16 Wochen erwarten. Sowohl vor, während als auch nach der Kryolipolyse werden sie von unseren Ärzten begleitet und beraten, um so einen möglichst großen und nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

Nebenwirkungsarm und nachhaltig: die schonende Fettbehandlung mit Kälte

Bei der Kryolipolyse handelt es sich um eine Methode der lokalisierten Fettreduktion, die wenige Nebenwirkungen aufweist. So kann es zu Hautrötungen oder einem leichten Taubheitsgefühl der behandelten Hautpartie kommen, die normal und nur vorübergehend sind. In seltenen Fällen kann es zu der Bildung von Blutergüssen kommen, die ebenfalls nach einigen Tagen wieder verschwinden.

Da die Behandlung auf dem direkten Kontakt der Haut mit Kälte basiert, können oberflächliche Erfrierungen der Haut (Grad 2 mit Blasen) auftreten. Auch über diese sehr seltene Nebenwirkung informieren wir unsere Patienten detailliert. Allerdings kommen Erfrierungen dieses Grades nur in sehr wenigen Fällen vor, da unsere Spezialisten die Haut während der Behandlung dauerhaft überprüfen und Komplikationen durch manuelle Anpassung der Kältestufen gezielt vorbeugen können.

So erreichen Sie uns

Wir beraten Sie gerne ausführlich und stets individuell. Wenn Sie Anfragen haben, sich informieren oder eine Kryolipolyse-Behandlung durchführen lassen möchten, können Sie sich gerne innerhalb unserer Sprechzeiten an uns wenden oder einen Termin mit telefonischer Voranmeldung vereinbaren.

Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Thamm

Chefarzt Plastische und Ästhetische Chirurgie
Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Thamm

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Telefon

(030) 9401-12450

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