Vorbereitungen für Hüft- und Knieoperationen

Wir möchten, dass Sie sich rundum vorbereitet und betreut fühlen, wenn Sie bei uns ein neues Hüftgelenk bekommen. Hier können Sie sich zum Ablauf der Vorbereitung, der Operation und der Nachsorge informieren.

Um sich das Leben nach der Operation zu erleichtern benötigen Sie einige Hilfsmittel, die Sie sich vorher im Sanitätshaus besorgen können oder bei uns gegen Rezeptgebühr erhalten:


· Helfer zum Ankleiden: Greifzange, Anziehstäbe, Strumpfanzieher, langer Schuhlöffel
· Unterarmgehstützen und/oder Rollator (nur für zu Hause)
· Toilettensitzerhöhung, rutschfeste Duschmatte, Duschhocker oder Badewannensitz

Im Rahmen der Sprechstunden-Vorstellung werden Sie auch über die medizinischen Vorbedingungen der Operation aufgeklärt. Möglicherweise müssen einige Zusatzuntersuchungen durchgeführt werden.
Verletzungen der Haut, auch oberflächliche, müssen vor der geplanten Operation vollständig abgeheilt sein. Offene Stellen an der betroffenen Extremität verbieten das Einsetzen oder Wechseln einer Endoprothese. Setzen Sie sich im Zweifelsfall rechtzeitig mit uns in Verbindung, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Sollten Sie in der Woche vor der Operation erkranken, oder Anzeichen einer Infektion feststellen, melden Sie sich bitte umgehend bei uns.
Teilen Sie uns mit, wenn Sie in den letzten 14 Tagen an folgenden Krankheiten oder Krankheitszeichen litten:


• Brechdurchfall
• Grippe oder grippeähnliche Symptome
• Erkrankung der Atemwege

Wir gehen mit Ihnen genau Ihre Medikation durch und besprechen mit Ihnen, welche Medikamente Sie wie gewohnt weiter einnehmen und welche Sie wann absetzen müssen.
Bitte bringen Sie Ihre Medikamente unbedingt in der Originalverpackung mit. So können wir Ihre Dauermedikation bei der Aufnahme leicht erfassen und für die Zeit Ihres Aufenthaltes in unserer Apotheke bestellen.
Sollten Sie unter einer Schlafapnoe leiden und ein CPAP-Gerät besitzen, so bringen Sie dieses Gerät bitte unbedingt mit zur Aufnahme.

 

• Sämtliche Hygieneartikel
• Bademantel, Handtücher, Schlafanzug/Nachthemd
• Festes Schuhwerk mit Klettverschluss oder Slipper, trittsicher und geschlossen
• Alle medizinisch-technischen Geräte, die Sie benutzen
• Brille/Lesebrille und Hörgeräte

Die Anmeldung für die Station B1-11 befindet sich im grünen Bereich im ersten Obergeschoss. Bringen Sie mit: Krankenversicherungskarte, Personalausweis beziehungsweise Reisepass, Ihre Unterlagen und die Medikamente
Im Zuge der administrativen Aufnahme unterschreiben Sie den Behandlungsvertrag mit uns und natürlich auch die Aufklärung zum Datenschutz, da alle Daten, die für Ihre optimale medizinische Versorgung und die Abrechnung der Behandlungskosten notwendig sind, elektronisch gespeichert werden.

Damit Sie optimal auf die Operation vorbereitet sind, folgen anschließend die medizinischen Untersuchungen. Diese beinhalten eine Urinprobe und eine Blutentnahme sowie das Anästhesiegespräch. Über EKG, Lungenfunktion und Röntgen entscheiden die Ärzte individuell, je nachdem, welche dieser Untersuchungen bei Ihnen zusätzlich erforderlich sind.
Im Anästhesiegespräch plant Ihr Arzt mit Ihnen, welche Narkoseart für den bevorstehenden Eingriff am besten geeignet ist. Zunächst macht sich der Arzt ein ausführliches Bild von Ihrem Gesundheitszustand. Anschließend folgt eine Untersuchung mit Abhören von Lunge und Herz sowie einer Inspektion des Mundraums. Unter Berücksichtigung dieser und mitgebrachter Befunde und nicht zuletzt Ihrer Vorlieben wird das optimale Narkoseverfahren für Sie ausgewählt. Die möglichen Risiken werden ebenfalls ausführlich besprochen.

Rehabilitationsmaßnahmen

Wichtiger Hinweis für unsere Patienten

Für die optimale Planung Ihrer Rehabilitationsmaßnahmen empfehlen wir Ihnen, unverzüglich mit Bekanntgabe des OP-Termins unsere Mitarbeiter der Sozialberatung/Entlassmanagement zu kontaktieren.

Telefon: (030) 94 01-5 11 33

Mehr Informationen zur Anschlussrehabilitation

Bitte beachten: Händehygiene im Krankenhaus

Überall dort, wo sich viele Menschen auf engem Raum begegnen, werden Krankheitserreger übertragen werden. Der Hauptüberträger sind die Hände. Darum ist die Händedesinfektion vor und nach jedem Kontakt sehr wichtig.

  • Desinfizieren Sie sich die Hände an den dort angebrachten Desinfektionsmittelspendern, jedes Mal, wenn Sie das Zimmer oder die Station betreten und verlassen.
  • Bitten Sie Angehörige und andere Besucher, sich ebenfalls die Hände zu desinfizieren, wenn Sie das Zimmer oder die Station betreten und verlassen.

Sprechen Sie uns an

Zu den Details einer Behandlung in unserer Orthopädie informieren wir Sie gern persönlich.

Endoprothetik-Hotline

Telefon

(030) 9401-12345

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