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Repetitive transkranielle Magnetstimulation (TMS)

Repetitive transkranielle Magnetstimulation (TMS)

Die transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist bei vielen Erkrankungen therapeutisch einsetzbar. Sie ermöglicht durch wiederholte Serien von magnetischen Impulsen eine neue Form nicht medikamentöse und nicht operative Therapie bei chronischen Schmerzen, Depressionen oder bei Schlaganfall. Auch zur lokalen und präzisen Funktionsbestimmung von Gehirnarealen eignet sich dieses Gerät als Geheimwaffe bei der Tumortherapie.

Was ist die Transkranielle Magnetstimulation?

Die transkranielle Magnetstimulation ist ein neuartiges, nichtinvasives Verfahren, bei der Magnetfelder auf das Gehirn wirken. Dadurch werden ausgewählte Hirnareale stimuliert und andere gehemmt. Die TMS wird sowohl in der Diagnostik als auch Therapie bestimmter Erkrankungen eingesetzt.

repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist bei vielen Erkrankungen therapeutisch einsetzbar. Sie ermöglicht durch wiederholte Serien von magnetischen Impulsen eine neue Form nicht medikamentöse und nicht operative Therapie bei Querschnittlähmungen, Schlaganfall, chronischen Schmerzen und Depressionen. Auch zur lokalen und präzisen Funktionsbestimmung von Gehirnarealen eignet sich dieses Gerät als Geheimwaffe bei der Tumortherapie.

Was kann mittels TMS behandelt werden?

Durch Schädigungen des Rückenmarks kann es zu sensiblen (Gefühlsstörungen) und motorischen (Bewegungsstörungen) Ausfällen wie Lähmungen kommen.Wenn es zu einer kompletten Schädigung der Nerven kommt, kann eine Parese meist nicht rückgängig gemacht werden. Sollten die üblichen Behandlungen (z.B. Operation, Medikamente, Physiotherapie) nicht helfen, kann mittels Magnetstimulation (rTMS) eine zusätzliche Therapieform angeboten werden.Hier wird mithilfe magnetischer Impulse die gesunde Seite gehemmt, so dass es der erkrankten Seite erleichtert wird Bewegungsmuster wiederzuerlangen. Der genaue Mechanismus der zur passageren Wiedererlangung von Bewegungsmustern wie dem Greifen führt, ist noch nicht genau erforscht.Die Therapie findet in mehreren Sitzungen und Wochen statt. Ergänzend zur Physiotherapie kann es zu einer Besserung der Beschwerden kommen.

 

 

Als Schlaganfall (auch Apoplex) wird ein plötzlicher Verschluss von Gefäßen im Gehirn bezeichnet. Durch die Minderdurchblutung (Ischämie) werden die Hirnbereiche nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. was zum Untergang von Gehirngewebe führt.Mit Hilfe transkranieller magnetischer Impulse werden geschwächte Hirnareale angeregt und aktiviert. Es kommt zu einer Regeneration geschädigter Funktionen und zu einer Besserung der Beschwerden.In Kombination mit einer physiotherapeutischen Behandlung kann die Therapie über mehrere Wochen andauern.Um einen Erfolg zu verzeichnen, sind mehrere Sitzungen regelmäßig notwendig.

 

 

Chronische Schmerzen aufgrund diverser Erkrankungen können für den Betroffenen sehr belastend sein. Ist eine Schmerztherapie mittels Medikamenten oder anderen Behandlungen wirkungslos, kann eine rTMS möglicherweise helfen.
Einige Schmerzen entstehen im Nervensystem selbst. In diesen Fällen wird die motorische Hirnrinde mittels magnetischen Impulsen stimuliert und aktiviert. Eine Schmerzlinderung tritt meist bereits nach den ersten Behandlungen ein und kann einige Wochen anhalten. In der Folgezeit sind lediglich kurze Sitzungen zur Erhaltung des Effekts notwendig.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick:

Tumordarstellung: Hirnareale werden mittels MRT-Aufnahmen des Patienten visualisiert. Durch die optische Darstellung des Gehirns erlaubt das Systems eine präzise Lokalisation einzelner Bereiche im Kopf. Dadurch können Tumore einfacher und exakter bestimmt werden.

Schlaganfallbehandlung: Bei einem Schlaganfall lokalisiert das Gerät das geschädigte motorische Areal im Gehirn. Zudem kann es als Zusatztherapie bei Erwachsenen für die Rehabilitation zum Einsatz kommen.

Wie funktioniert die Therapie?

Die Untersuchung bzw. Behandlung findet in einem extra dafür eingerichteten Raum in der Klinik für Neurochirurgie statt. Speziell geschulte Ärzte nehmen die Untersuchung vor.

Für die Messung mit dem TMS-Gerät ist ein Kopf- MRT des Patienten zwingend erforderlich. Erst wenn dies erfolgt ist, kann mit der Messung begonnen werden.

Durch magnetische Impulse wird das Gehirn berührungslos und schmerzfrei stimuliert. Am Kopf wird eine Spule positioniert, die über Induktion ein Magnetfeld erzeugt, welches durch die Schädeldecke die Gehirnoberfläche stimuliert. Die Induktion ist völlig entspannt und schmerzfrei. Es entstehen keine Schäden durch den magnetischen Impuls. Viele Patienten schlafen sogar dabei ein.

Bin ich für die Behandlung geeignet?

Um zu erfahren ob eine Therapie mittels TMS für Sie sinnvoll ist, kontaktieren Sie unsere Neurochirurgie und holen Sie sich die notwendigen Informationen.

Ob Sie für eine Behandlung mit dem Gerät geeignet sind, hängt von der Erkrankung und von vielen anderen Faktoren ab.

Sollten Sie an einer der oben genannten Erkrankungen leiden, sind Sie potentiell für die Behandlung mittels Magentstimulation qualifiziert.

Dennoch gibt es einige Kontraindikation. Dazu zählen:

  •  Schrittmacher-Implantate
  •  Cochlea-Implantate
  •  Kopf-Implantate

Um zu erfahren ob eine Therapie mittels TMS für Sie sinnvoll ist, kontaktieren Sie unsere Klinik für  Neurochirurgie und holen Sie sich die notwendigen Informationen.


Sprechen Sie uns gern an!

Vereinbaren Sie einen Termin in unseren Sprechzeiten und lassen Sie sich über die Möglichkeiten der Tumorbehandlung und weitere Therapien informieren.  

 

Kontakt

PD Dr. med. Yu-Mi Ryang

Chefärztin Neurochirurgie
PD Dr. med. Yu-Mi Ryang

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(030) 94 01-54300