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Nephrologie

Immunadsorption: Autoantikörper durch Blutreinigung entfernen

Bei Autoimmunerkrankungen kann das Immunsystem die eigenen Organe angreifen, etwa die Nieren. Bei der Immunadsorption wird das Blut gereinigt, um solche fehlgeleiteten Antikörper aus dem Blut zu entfernen.

Wie die Plasmapherese kommt die Immunadsorption häufig bei Autoimmunerkrankungen zum Einsatz, etwa bei Vaskulitiden. Beide Verfahren zielen darauf ab, gefährliche Antikörper, die die eigenen Organe schädigen, aus dem Körpers zu entfernen.

Während das Plasma bei der Plasmapherese jedoch ersetzt wird, wird es bei der Immunadsorption lediglich gereinigt und wieder zurück in den Körper geleitet. Wir bieten die Immunadsorption gemeinsam mit den Kliniken für Neurologie, Dermatologie und Angiologie an.

So funktioniert die Immunadsorption

Gereinigt wird das Blut bei der Immunadsorption außerhalb des Körpers. Wie bei der Plasmapherese entnehmen wir Blut und trennen mithilfe eines medizinischen Geräts die Blutzellen vom flüssigen Plasma.

Anstatt das Plasma zu ersetzen, wird es bei der Immunadsorption mit einem weiteren Gerät gereinigt, einem sogenannten Adsorber. Bei der Reinigung werden die Antikörper „adsorbiert“, also gezielt entfernt.

Anschließend wird das Plasma zurück in den Körper geleitet. Je nach Art und Schwere der Erkrankung wiederholen wir die Behandlung mehrmals.