Aktuelle Besucherinformationen

In Zeiten von Corona ist es uns das wichtigste Anliegen, Sie wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv zu schützen. Wir möchten Sie deshalb um Verständnis für die folgenden Maßnahmen in unserer Klinik bitten. Bitte beachten sie die neuen Besuchsregeln.

Nephrologie

Chronische Nierenschwäche: Schleichende Symptome richtig deuten und behandeln

Eine chronische Nierenschwäche tritt oft schleichend auf. Viele Patienten erfahren erst davon, wenn die Schäden bereits irreparabel sind. In unserer Nephrologie bieten wir Ihnen optimale Bedingungen, um die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Verschlechtert sich die Funktion der Niere nicht akut, sondern mit der Zeit, spricht man von chronischer Nierenschwäche oder chronischer Niereninsuffizienz (CNI).

Chronische Nierenschwäche wird oft durch Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Nierenentzündungen hervorgerufen. Diese Erkrankungen verringern über Jahre hinweg allmählich die Funktion der Nieren, zumeist ohne dass es die Betroffenen merken.

Die Behandlung des chronischen Nierenversagens zielt in erster Linie darauf ab, diesen Prozess zu verlangsamen und die übrige Nierenfunktion zu erhalten.

Symptome, Diagnose und Therapie

Anfangs oft unbemerkt, leiden Betroffene mit der Zeit häufig unter unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit oder Appetitlosigkeit. Zudem kann der Blutdruck steigen oder sich Flüssigkeit in Beinen oder Lunge ansammeln.

Patienten mit Erkrankungen wie Diabetes mellitus, die zu Nierenversagen führen können, sollten besonders sensibel auf solche Anzeichen achten. 

Die Fachärzte unserer nephrologischen Abteilung sind auf die schwierige Diagnostik der chronischen Nierenschwäche spezialisiert.

Fachbereich Nephrologie im Helios Klinikum Berlin-Buch

 Bei der Behandlung gilt unser besonderes Augenmerk dem Schutz Ihrer angegriffenen Niere (Nephroprotektion), um ihr vollständiges Versagen so weit wie möglich zu verzögern.

Dialyse und andere Nierenersatzverfahren

Ist die Nierenschwäche so weit fortgeschritten, dass sich der Körper nicht mehr eigenständig entgiftet, wird eine sogenannte Nierenersatztherapie notwendig. Verfahren wie die Dialyse („Blutwäsche“) übernehmen dabei die Funktion der Nieren und entfernen Giftstoffe, Salze und überschüssiges Wasser aus dem Körper.

Unsere Fachärzte informieren Sie in diesem Fall detailliert über die verschiedenen Nierenersatzverfahren und stimmen mit Ihnen gemeinsam Ihre individuelle Behandlung ab. Erfordert Ihre chronische Nierenschwäche eine kontinuierliche Dialyseversorgung, erhalten Sie in der Regel einen dauerhaften Gefäßzugang, eine sogenannte „arteriovenöse Fistel“ oder auch „Shunt“.

Sprechen Sie uns an

Wir betreuen und beraten Sie umfassend und richten die Behandlung an der zugrundeliegenden Erkrankung aus und legen besonderes Augenmerk auf den Schutz Ihrer Niere. Vereinbaren Sie gern innerhalb der genannten Zeiten einen Termin in unserer Spezialsprechstunde.
Sprechzeiten

Spezialsprechstunde: Nierenschwäche und Herzschwäche

Spezialsprechstunde: Nierenschwäche und Herzschwäche

Telefon

(030) 94 01-529 52
Montag: 9:00 bis 14:30 Uhr
Mittwoch: 9:00 bis 15:00 Uhr
Donnerstag: 9:00 bis 15:30 Uhr