Radiologische Diagnostik mit modernster Technik

Im Lebertumorzentrum stehen für die Diagnostik und Abklärung von Befunden modernste Geräte zur Verfügung.

Zu unserer technischen Ausstattung gehören fünf Sonographiegeräte, drei Multidetektor-Computertomographen und drei Magnetresonanztomographen (1.5T).  

Sonographie

Die Sonographie ist das Basisverfahren in der Detektion von Leberläsionen. Neben dem B-Mode-Verfahren haben wir eine hohe Expertise in der dynamischen kontrastmittelgestützten Sonographie, die in der Regel eine weitere Differenzierung eines Leberherdes zulässt.  

Computertomographie

Die Computertomographie (CT) gilt nach wie vor als das Standardverfahren in der weiteren Abklärung eines bereits in der Sonographie nachgewiesenen Herdbefundes in der Leber. Sollte ein malignitätsverdächtiger Herd erkannt werden, dient sie darüber hinaus auch zum Nachweis der Tumorausbreitung und des Stagings. Hier spielt die technische Weiterentwicklung zur Multidetektor-CT eine wichtige Rolle, die es erlaubt unterschiedliche Untersuchungsphasen während einer Kontrastmittelgabe anzufertigen. Sollte eine histologische Abklärung eines Befundes erforderlich werden, so kann eine Punktion bildgestützt mit Hilfe der Sonographie oder der CT erfolgen.   

Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT) zur Abklärung von Lebertumoren spielt dann eine Rolle, wenn Befunde sowohl in der Sonographie als auch in der CT unklar bleiben, bzw. erheblich diskrepant sind. Sie hat die höchste Sensitivität im Nachweis von Leberläsionen und darüber hinaus auch die höchste Spezifität bezüglich der korrekten Klassifikation eines Herdes. Hierzu verwenden wir ein spezielles leberzellspezifisches Kontrastmittel, welches nur in der gesunden Leberzelle angereichert wird.