Leberkrebs: Radiofrequenzablation und Chemoembolisation

Im Lebertumorzentrum Berlin-Buch können wir alle wissenschaftlich belegten interventionellen Lebertumortherapieverfahren anbieten. Diese haben sowohl in der Behandlung von primären Lebertumoren, als auch von Lebermetastasen ihren Einsatz.

Bei der Radiofrequenzablation (RFA) wird sonographisch oder CT-gesteuert durch die Haut oder endoskopisch intraoperativ geführt eine Schirmsonde im Tumor/Metastase platziert. Mit Hilfe eines speziellen Generators wird ein Wechselstrom erzeugt, so dass an der Sondenspitze Hitze entsteht (bis 95°C). Dies führt zu einer Ablation (Verkochung) des Tumors/Metastase.

Kurativer Ansatz bei Tumoren

In einigen Fällen, so z.B. bei HCC-Herden bis 3 cm, ist das ein kurativer Ansatz zur Behandlung des Tumorleidens. Wir führen dieses Verfahren auch intraoperativ in Kombination mit Resektionen durch (Hybrideingriffe) bzw. kombinieren die unterschiedlichen Therapieverfahren mit einer RFA.

Brachytherapie

Ähnlich wie bei der RFA wird bei der Brachytherapie durch die Haut ein Applikator in den Tumor platziert und per Afterloading mittels einer Iridium192 Quelle direkt vor Ort eine Strahlentherapie mit bis zu 25 Gy vorgenommen.  

Transarterielle Chemoembolisation (TACE, DEBIRI)

Durch den künstlichen Verschluss von Blutgefäßen in der Leber kann der Tumor/Metastase von seiner Blutversorgung abgehängt werden (Transartielle Embolisation (TAE)). Über ein Zugangsgefäß in der Leiste kann man in einer Sitzung auch ein spezielles Chemotherapeutikum lokal mit einer hohen Konzentration in den Tumor einschwemmen (Transarterielle Chemoembolisation (TACE)). Wir verwenden hierzu auch sogenannte Beads, die wir mit Doxorubicin (HCC) oder Irinotecan (Lebermetastasen) beladen.    

 

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Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie
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