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Woran erkenne ich Krebs bei meinem Kind?

Woran erkenne ich Krebs bei meinem Kind?

Verschiedene Symptome weisen auf eine bösartige Krankheit bei Kindern – eine genaue Diagnose ist erforderlich.

Symptome einordnen

Die meisten Symptome von Kinderkrebs sind unspezifisch und weisen nur bedingt auf ein Krebsgeschwür (Malignom) hin. Wir schauen mit großem diagnostischem Wissen auf die Symptome und untersuchen alle Gewebeproben im eigenen Labor. Spezielle bildgebende Verfahren wie Magnetresonanz- und Computertomographien helfen uns in der Einordnung der Symptome.

Die Symptome der Leukämie, der häufigsten bösartigen Krankheit bei Kindern, sind überwiegend Resultat des Versagens der Blutbildung:

  1. Die Leukozyten (weiße Blutzellen), die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind, werden von den bösartigen Leukämiezellen verdrängt und können sich nur noch vermindert neubilden. Dadurch kommt es zu häufigeren Infekten.
  2. Die Thrombozyten (Blutplättchen) werden ebenfalls vermindert gebildet, was zu geringerer Blutstillung und somit zu Petechien (stecknadelkopfgroße Einblutungen auf der Haut) führt.
  3. Schließlich werden auch die Erythrozyten (roten Blutkörperchen), die für den Sauerstofftransport im Blut zuständig sind, verdrängt. Die Patienten sind oft blass und abgeschlagen.
  4. Die Leukämiezellen vermehren sich überwiegend in den lymphatischen Organen, was eine krankhafte Vergrößerung der Lymphknoten und von Leber und Milz (Hepatosplenomegalie) nach sich zieht.

Die Symptome solider Malignome, also der bösartigen Tumore, die mit dem Gewebe fest verwachsen sind, sind vielfältiger und insbesondere abhängig von deren Lage:

  1. Hirntumore manifestieren sich früh durch Kopfschmerzen, Erbrechen im nüchternen Zustand und Hirnnervenlähmungen (Lähmungen im Gesichtsbereich und Ausfälle beim Sehen, Riechen, Hören, Schlucken).
  2. Im Thorax gelegene solide Malignome, also bösartige Geschwüre im Brustkorb  wie Lymphome, Sarkome oder Neuroblastome sind erkennbar an beständigem und nicht behandelbarem Husten und Atemnot.
  3. Im Abdomen lokalisierte Malignome, also Geschwüre im Bauchraum, besitzen (anders als die im Brustkorb) keine knöcherne Begrenzung und verursachen daher oft erst bei großer Ausdehnung Beschwerden. Dann kommt es zu Schmerzen oder Funktionsverlusten der Organe. Solche Tumore werden oft zufällig entdeckt. Beispiel eines solchen im Bauchraum gelegenen Tumors ist das Nephroblastom, der häufigste Nierentumor im Kindesalter.
  4. Weichteil- und Knochensarkome wie Ewing-Sarkom, Rhabdomyosarkom und Osteosarkom verursachen meist Schmerzen am Bewegungsapparat und Bewegungseinschränkungen und werden deshalb zunächst oft als Arthritis (Gelenkerkrankung) oder Osteomyelitis (Knochenmarksentzündung) gedeutet.

Wir beraten Sie

Wir sind ein großes und erfahrenes Team pädiatrischer Onkologen und Hämatologen. Wir geben gerne telefonische Auskunft und Ratschläge. Sollten wir Ihre Fragen nicht eindeutig klären können, so bieten wir kurzfristig die Möglichkeit der ambulanten oder stationären Abklärung in der Ambulanz, Tagesklinik oder Station unseres onkologisch-hämatologischen Bereiches. Dort können wir sämtliche allgemeine und spezielle Labor- bzw. durchführen. bildgebende Diagnostik

So erreichen Sie uns

Kontakt

Kinder- und Jugendmedizin

Tel.: (030) 94 01-54500

Hämatologisch-Onkologische Fachambulanz

Terminvereinbarung unter Telefon: (030) 94 01-54423