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In Zeiten von Corona ist es uns das wichtigste Anliegen, Sie wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv zu schützen. Wir möchten Sie deshalb um Verständnis für die folgenden Maßnahmen in unserer Klinik bitten. Bitte beachten sie die neuen Besuchsregeln.

Mandelentfernung: Schonende Eingriffe bei Kindern und Erwachsenen

Wiederkehrende Mandelentzündungen können mitunter zu ernsthaften Folgeerkrankungen führen. Durch eine Entfernung oder Teilentfernung der Gaumenmandeln können wir die Beschwerden dauerhaft lindern.

Der häufigste Grund für eine Entfernung der Mandeln (Tonsillektomie) sind wiederkehrende oder anhaltende (chronische) Infektionen. Ausgelöst werden diese meist von einer bestimmten Bakterienart, den Streptokokken.  

Chronisch entzündete Mandeln können ein Eingangstor für Bakterien sein. Breiten diese sich im ganzen Körper aus, können sie schwerwiegende Erkrankungen auslösen: z. B. rheumatisches Fieber und Entzündungen an Nieren, Herz oder Gelenken. In manchen Fällen kann sich hinter den Mandeln eine Eiteransammlung bilden (Abszess). Gelangen diese Bakterien in die Blutbahn, droht eine Blutvergiftung (Sepsis).  

Damit es nicht zu solch schwerwiegenden Folgeerkrankungen oder Komplikationen kommt, können wir die Mandeln ganz oder teilweise entfernen.

Bei Kleinkindern ist das Immunsystem noch nicht ganz ausgereift. Deswegen sind wiederkehrende Mandelentzündungen nicht selten. Treten diese immer wieder auf, kann die Entfernung der Gaumenmandeln sinnvoll sein.  

Manche Kinder haben vergrößerte Gaumenmandeln. Diese können die Atmung behindern. In diesem Fall können wir die Mandeln verkleinern (Tonsillotomie). Dieser Eingriff gehört heute zu den Routineoperationen unseres Fachgebiets. Wir haben speziell ausgebildete Narkoseärzte, die große Erfahrung bei der Narkose auch von kleinen Kindern haben.

In unserem modern ausgestatteten Klinikum stehen uns verschiedene Operationsmethoden, darunter auch die schonende Entfernung der Mandeln mit Hilfe von Laser zur Verfügung. In der Regel werden die Mandeln unter Vollnarkose vorsichtig aus ihrem Bett geschält.  

Im Anschluss bleiben Sie oder Ihr Kind noch für einige Tage im Krankenhaus. In dieser Zeit beobachten wir, ob es beispielsweise zu Nachblutungen kommt. Eventuell auftretende Schmerzen behandeln wir mithilfe unseres professionellen Schmerzmanagements.

Kontakt

Prof. Dr. med. Marc Bloching

Chefarzt Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Telefon

(030) 9401-54100

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