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Frühe Diagnose und gezielte Betreuung können den Diabetischen Fuß verhindern

Frühe Diagnose und gezielte Betreuung können den Diabetischen Fuß verhindern

Jeder zehnte Deutsche leidet unter Diabetes mellitus. Wird die sogenannte Zuckerkrankheit nicht behandelt, kann Diabetes schwerwiegende Folgen wie den Diabetischen Fuß haben. Eine frühe Diagnose und engmaschige Betreuung helfen diesen zu vermeiden.

Viele Betroffene wissen um ihre Diabetes-Erkrankung und sind gut versorgt. Bei einer unbehandelten Zuckerkrankheit bewirkt der kontinuierlich erhöhte Blutzucker jedoch Schädigungen im gesamten Organismus.

Diabetischer Fuß

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum schädigt die Nerven in den Extremitäten. Dies führt zu eingeschränkter Empfindung, Wunden bleiben dadurch länger unbemerkt. Dabei sind Diabetiker bei reduzierter Schweißproduktion und trockener, rissiger Fußhaut besonders empfänglich für Wunden oder Entzündungen am Fuß. Die mangelnde Wahrnehmung durch Nervenschädigung (Neuropathie) und die bei Diabetikern typische langsame Wundheilung lassen unbehandelte Wunden schnell zu Geschwüren werden. Im schlimmsten Fall müssen Teile des Fußes amputiert werden.

Zertifiziertes Fußzentrum

Rund sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt. Und etwa 25 Prozent der Betroffenen bekommen mindestens einmal im Krankheitsverlauf eine Fußwunde, die leider oft genug eine Amputation von Teilen oder des gesamten Fußes notwendig macht. Doch genau dies möchte das engagierte Team des Diabetischen Fußzentrums am Helios Klinikum Berlin-Buch verhindern. Unsere Behandlungsqualität wurde durch die Zertifizierung der Deutschen Diabetes Gesellschaft als stationäre Fußbehandlungseinrichtung bestätigt.

Frühe Diagnose und engmaschige Therapie

Wird ein Diabetischer Fuß festgestellt, dann betreuen wir den Patienten engmaschig und vermeiden so auf lange Sicht Amputationen. Neben der Neuropathie kann auch eine Angiopathie eine Wunde begünstigen, wenn mangelnde Durchblutung zum Absterben von Gewebe führt. Regelmäßige Untersuchungen zur Durchblutung der Füße durch die Angiologie und Verbesserung der Durchblutung durch die Radiologie verhindern diese Problematik.

In der Fußsprechstunde, die gemeinsam mit einem orthopädischen Schuhmachermeister abgehalten wird, beraten wir Sie zur optimalen Schuhversorgung, um Ihre Füße zu schützen.

Sollte es doch zu einem chirurgischen Eingriff kommen, werden Patienten durch unsere Chirurgie kompetent weiterbetreut.

Haben Sie noch Fragen zu unseren Leistungen oder möchten ein persönliches Gespräch mit uns vereinbaren, finden Sie hier unsere Kontaktmöglichkeiten.

Sprechen Sie uns an

Prof. Dr. med. Michael Ritter

Chefarzt der Klinik für Angiologie, Diabetologie und Endokrinologie

Telefon

(030) 94 01-14905

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Zu den Details der Behandlung oder Therapie informieren wir Sie gern persönlich.