Risikofaktoren, Symptome, Diagnose und Nachsorge

In Deutschland gehört der Darmkrebs zu der zweihäufigsten Krebserkrankung. Die Beobachtung möglicher Symptome, eine frühzeitige Diagnose und kontinuierliche Nachsorge sind wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Therapie.

Risikofaktoren:

  • Hohes Alter
  • Das Vorkommen von Darmpolypen
  • Genetische Vorbelastung
  • Erkrankung an einer Colitis ulcerosa
  • Ernährungsfaktoren  

Mögliche Symptome:

  • Blut im Stuhl
  • Darmkrämpfe
  • Durchfälle oder Verstopfung
  • Blutarmut
  • Müdigkeit, allgemeine Schwäche
  • In einem späten Stadium Gewichtsverlust bis zur Auszehrung  

Diagnostik:

  • Krankengeschichte
  • Körperliche Untersuchung
  • Test auf verstecktes Blut im Stuhl (Hämoccult)
  • Darmspiegelung(Koloskopie)
  • Entnahme einer Gewebeprobe zur histologischen Untersuchung
  • Endoskopischer Ultraschall (Endosonographie)
  • Ultraschall (Sonographie)
  • Röntgenuntersuchung Computertomographie (CT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • CT-Kolonographie (bei endoskopisch nicht passierbaren Engstellen)
  • Positronen-Emissions-Tomographie (PET / PET-CT)
  • Skelettszintigraphie
  • Genetische Untersuchungen
  • Funktionsdiagnostik  

Nachsorge:

Eine regelmäßige Nachsorge ist nach jeder therapeutischen Intervention bei Darmkrebs notwendig, um mögliche Rezidive rechtzeitig zu erkennen und behandeln zu können. Die S3-Leitlinie „Kolorektales Karzinom" empfiehlt folgende Nachsorgeintervalle:  

Jeweils Monate nach der Operation: 3, 6, 8, 12, 18, 24, 36, 48, 60

Je nach ursprünglicher Diagnose (Tumorlokalisation bzw. –Stadium) werden unterschiedliche diagnostische Verfahren empfohlen. Hierüber klärt der behandelnde Arzt auf und berät.

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Prof. Dr. med. Martin Strik

Chefarzt, Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Prof. Dr. med. Martin Strik

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