Aktuelle Besucherinformationen

In Zeiten von Corona ist es uns das wichtigste Anliegen, Sie wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv zu schützen. Wir möchten Sie deshalb um Verständnis für die folgenden Maßnahmen in unserer Klinik bitten. Bitte beachten sie die neuen Besuchsregeln.

Darm, After und Beckenboden:

Wir behandeln ein sensibles Thema kompetent und diskret

Wir behandeln ein sensibles Thema kompetent und diskret

Erfahrene Spezialisten bieten einfühlsame und interdisziplinäre Betreuung bei Erkrankungen des Darmausganges, bei Inkontinenz und entzündlichen Darmkrankheiten.

Die Behandlung von Erkrankungen des Darms sowie des Darmausganges sind ein Schwerpunkt im Helios Klinikum Berlin-Buch.
In Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachabteilungen helfen Ihnen interdisziplinäre Zentren auf dem Weg zur Gesundung:

  • Zentrum für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Beckenbodenzentrum
  • Darmkrebszentrum
  • Koloproktologische Sprechstunde


Durch die fachübergeifende Spezialisierung können wir sehr genaue Diagnosen stellen und den für Sie passenden Therapieplan entwickeln. Eine Operation kann in vielen Fällen dauerhaft helfen. Wir entwickeln unsere Operationstechniken nach den neuesten Forschungen weiter. Durch die minimal-invasive Chirurgie, die so genannte „Schlüsselloch-Chirurgie“ sind die Eingriffe gut verträglich.

Ausstülpungen der Darmwand (Divertikulose) oder chronische Entzündungen im Darm wie die Krankheiten Morbus Crohn und Colitis ulcerosa können eine Operation erforderlich machen. Die minimal-invasive Dickdarmchirurgie ist sehr  sicher: Die OP-Instrumente und eine nur wenige Millimeter große Videokamera werden über kleine Schnitte in den Bauchraum eingeführt. Der betroffene Darmabschnitt wird entfernt und die Darmenden wieder miteinander vernäht. Auf eine großflächige Durchtrennung der Bauchwand kann verzichtet werden.

Mehr Informationen zu diesem Krankheitsbild und unseren Therapiemöglichkeiten finden Sie unter der Rubrik Entzündliche Darmerkrankungen im Bereich Patientenwissen (LINK).

Koloproktologische Krankheitsbilder  an Enddarm, After und bei der Stuhlentleerung werden oft tabuisiert. Angst oder Scham vor einer Untersuchung sind groß. Viele Beschwerden können bereits durch entsprechende Beratung oder spezielle Physiotherapie gebessert werden.
Je nach Ausprägung des Befundes kann auch eine Operation dauerhaft helfen.
Wir behandeln z.B.

 

  • Analfissuren, Risse am After
  • Analfistel
  • Analkarzinom, Kolon- und Rektumkarzinom (Behandlung im zertifizierten Darmkrebszentrum)
  • Analvenenthrombose
  • Divertikelkrankheit
  • Hämorrhoidalleiden
  • Kondylome/Feigwarzen (operative Entfernung oder Laserbehandlung)
  • Rektumprolaps (minimal-invasive Operation über den Anus oder durch die Bauchhöhle)
  • Sinus pilonidalis/Steißbeinfistel (Entzündungen durch Haare in der Gesäßfalte)
  • Stuhlentleerungsstörungen
  • Rektozele  (Aussackung der Mastdarmvorderwand in die Scheide)
  • Stuhlinkontinenz


Dabei steht uns in Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen eine umfangreiche Diagnostik zur Verfügung:

 

  • Darmspiegelungen (Koloskopie), auch von Enddarm (Proktoskopie) und Mastdarm (Rektoskopie),
  • Anorektale Endosonographie (Ultraschalluntersuchung über den Anus)
  • Sphinktermanometrie (Druckmessung des Schließmuskels)
  • MR-Defäkographie (Darstellung des Entleerungsvorgangs in der Magnetresonanztomographie)
  • Kolontransit-Zeit (Messung der Dauer der Darmdurchlaufzeit)
  • Computertomografie und PET-CT (Darstellung des Körperstoffwechsels in der Computertomographie)


Mehr Informationen zu Krankheitsbild und Therapiemöglichkeiten bei Hämorrhoiden finden Sie auch im Bereich Patientenwissen (LINK).

In enger Zusammenarbeit mit der Urologie und der Gynäkologie behandeln wir auch die komplexen Probleme der Beckenbodenschwäche, Beckenbodensenkungen und Inkontinenz. Koordiniert vom Beckenbodenzentrum werden sämtliche operativen Therapien durchgeführt:

 

  • suburethrale Schlingen (Stabilisierung unterhalb der Harnröhre)
  • sakrale Neuromodulation (Nervenstimulation)
  • künstliche Harnröhrensphinkter (Schließmuskel)
  • Operationen bei Rektumprolaps und Fisteln
  • Botoxinjektionen bei Reizblase und Beckenbodenverspannung
  • Blasenaugmentation (Vergrößerungen)
  • supravesikale Harnableitungen (künstlicher Harnausgang oberhalb der Blase)

 

 

Bösartige Tumore des Dünn-, Dick- und Mastdarmes diagnostizieren und behandeln wir in unserem zertifizierten Darmkrebszentrum.
Die verschiedenen Möglichkeiten der Tumorchirurgie und der chirurgischen Strahlen- oder Chemotherapie sind ausführlich erläutert bei unserem Angebot Tumorerkrankungen im Bauchraum (LINK).

So erreichen Sie uns

Prof. Dr. med. Martin Strik

Chefarzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie, Leiter Darmzentrum
Prof. Dr. med. Martin Strik

Telefon

(030) 94 01-52700

Telefax

(030) 94 01-52709

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