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Adipositas und die Folgeerkrankungen

Adipositas und die Folgeerkrankungen

Adipositas beeinträchtigt viele Organe und kann daher ausgeprägte körperliche Beschwerden und Folgeerkrankungen hervorrufen. Zudem leiden adipöse Menschen häufig unter Diskriminierung und Vorurteilen. Dies ist psychisch sehr belastend und kann auch psychische Störungen verursachen.

Nach dem Tabakkonsum gilt Adipositas als zweitwichtigste vermeidbare Todesursache. Wer sein Gewicht drastisch reduziert, kann sein persönliches Risiko erheblich senken. Extremübergewicht führt auch zu einem erhöhten Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Je größer die Gewichtszunahme, desto größer das Risiko für gesundheitliche Probleme. Die Lebenserwartung reduziert sich entscheidend. Starkes Übergewicht verringert die Mobilität – und das, obwohl mehr Bewegung gerade das Richtige wäre. Bereits bestehende Krankheiten verstärken sich durch starkes Übergewicht.

Folgeerkrankung:

  • Diabetes mellitus Typ II
  • Arteriosklerose
  • Schlaganfall
  • Koronare Herzkrankheit
  • Hypertonie
  • Fettstoffwechselstörung
  • Gallensteinleiden
  • Krebsentwicklung
  • Schlafapnoesyndrom
  • Gelenkerkrankung
  • Hauterkrankung
  • Psychosoziale Folgen
  • Unfruchtbarkeit

 

Psychosoziale Folgen

Fettleibige Patienten haben häufig ein negatives Selbstbild, das durch das private Umfeld noch verstärkt wird. Vorurteile und üble Nachrede sind Wegbegleiter adipöser Menschen. Dabei geraten viele adipöse Patienten unaufhaltsam in die soziale Isolation. Der Leidensdruck nimmt stetig zu und unabhängig von Folgeerkrankungen und eingeschränkter Bewegung vermindert sich die Lebensqualität. 

Beurteilung der Adipositas mit EOSS

Zur Beurteilung der Adipositas mit seinen Folgeerkrankungen hat sich eine Einteilung nach Sharma und Kushner (2009), das sogenannte „Edmonton Obesity Staging System“ (EOSS) etabliert. Diese Einteilung wurde entwickelt, um in Ergänzung zum BMI die Krankheitslast durch Adipositas zu erfassen. Das EOSS erlaubt eine individualisierte Einschätzung unter Berücksichtigung relevanter Begleiterkrankungen und sollte daher bei der Therapieentscheidung konsequent angewendet werden.

 

 

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