Hüftgelenk-Operation durchs Schlüsselloch
Bei Schmerzen in der Hüfte

Hüftgelenk-Operation durchs Schlüsselloch

Bad Schwartau

Bad Schwartau – Im Helios Agnes Karll Krankenhaus Bad Schwartau werden Hüftgelenkserkrankungen im Frühstadium mithilfe einer Arthroskopie behandelt. Der minimal-invasive Eingriff kann bei vielen Erkrankungen der Hüfte die offene Operation ersetzen.

Bis vor einigen Jahren wurden Eingriffe am Hüftgelenk nur mittels offener Operations-verfahren behandelt. Eine Hüftoperation war für den Betroffenen ein großer Eingriff, dauerte in der Regel mehrere Stunden und zog eine lange Regenerationsphase nach sich. Mit der Weiterentwicklung der arthroskopischen Operationstechnik hat sich die Hüftarthroskopie in den letzten 15 Jahren etabliert.

„Die Behandlung mittels Arthroskopie ist für Patienten geeignet, die eine Sportverletzung oder beginnende Arthroseschmerzen in der Hüfte aufweisen, sowie zum Teil Patienten, die für eine Endoprothese zu jung sind“, so Belegarzt Dr. Richard Jung, der seit 2010 bereits mehr als 300 Patienten mit dieser minimal-invasiven Technik operiert hat. Damit ist das Helios Agnes Karll Krankenhaus Bad Schwartau für die Hüftgelenksarthroskopien das Schwerpunktzentrum in der Region und darüber hinaus.

Bei diesem Eingriff kann der Gelenkknorpel geglättet, sowie die Gelenklippe entfernt oder repariert werden. Zudem können kleine Knorpelteile beseitigt und freie Gelenkkörper entfernt werden. „In speziellen Fällen entnehmen wir Knorpelzellen aus der Hüfte und implantieren sie nach einer weiteren Anzüchtung wieder (Autologe Chondrozyten-Transplantation)“, so Dr. Jung.