Endokrine Tumoren – wenn die Drüsen von Krebs betroffen sind
Helios Klinikum Bad Saarow lädt am 28. Juli um 10:00 Uhr zur siebten Sonntagsvorlesung der Krebskampagne „KREBS? Gemeinsam sind wir stärker!“ ein

Endokrine Tumoren – wenn die Drüsen von Krebs betroffen sind

Bad Saarow

Hormone sind lebenswichtige Botenstoffe unseres Organismus, die wesentlich zu unserer Befindlichkeit beitragen. Sie werden von der Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Bauchspeicheldrüse und Hirnanhangsdrüse gebildet und in das Blut abgegeben. Aber was ist, wenn Organe von einem Tumor betroffen sind? Drei Experten des Helios Klinikums Bad Saarow beleuchten bei der nächsten Sonntagsvorlesung – am 28. Juni von 10:00 bis 11:30 Uhr – das Thema aus interdisziplinärer Sicht und laden dazu alle Interessierten herzlich ein.

 Mit dem Thema „Endokrine Tumoren“ läutet das Helios Klinikum Bad Saarow die zweite Jahreshälfte der Krebskampagne „KREBS? Gemeinsam sind wir stärker!“ ein. Aber was bedeutet eigentlich der Begriff Endokrinologie? Er kommt aus dem Griechischen und ist die Lehre von der Sekretion der Hormone durch Drüsen und deren Störungen.

Neuroendokrine Karzinome gehören eher zu den selteneren, bösartigen Erkrankungen des Menschen. Sofern die erforderliche Diagnostik die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Heilung möglich erscheinen lässt, hat auch bei diesen bösartigen Erkrankungen die operative Therapie eine zentrale Stellung. Die Möglichkeiten verschiedener operativer Verfahren bei ausgewählten neuroendokrinen Karzinomen wird Ihnen Dr. med. Holger Engelhardt, Ltd. Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, darstellen.
Wenn ein neuroendokriner Tumor fortgeschritten ist oder gestreut hat, stehen unter anderem medikamentöse Therapieoptionen zur Verfügung, um die Erkrankung wieder zum Stillstand zu bringen oder zurückzudrängen. Hier hat sich das Spektrum der Möglichkeiten in den letzten Jahren durch neue Medikamente erweitert. Über hormonbildende Tumoren bis hin zu Möglichkeiten mit Medikamenten neuroendokrine Tumoren ursächlich zu behandeln oder ihre Auswirkungen zu bekämpfen, spricht Frau Dr. Lacey, Oberärztin aus der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin.

Prof. Dr. med. Stefan Dresel – Chefarzt Klinik für Nuklearmedizin erläutert in seinem Vortrag verschiedene Therapiemöglichkeiten. Neben der medikamentösen Therapie kann bei fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung auch eine Therapie mit radioaktiv markierten Substanzen, eine sog. „innere Strahlentherapie“, erfolgen. Hierbei werden ähnliche Substanzen wie bei der medikamentösen Therapie eingesetzt. Sie kann die weitere Ausbreitung der Erkrankung sowie die Symptome bekämpfen. Herr Prof. Dr. Stefan Dresel erläutert Therapieeinleitungen, Ausbreitungsdiagnostiken sowie Therapiesteuerungen.

Im Anschluss können den Referenten auch individuelle Fragen gestellt werden. Parkplätze stehen den Teilnehmern der Sonntagsvorlesung kostenfrei Verfügung. Parkchips können im Anschluss an die Veranstaltung beim Empfang entwertet werden. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.

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Prof. Dr. med. Stefan Dresel

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Bildunterschrift: Neuroendokrine Tumoren bei Untersuchung eines Patienten
Fotocredit: Prof. Dr. med. Stefan Dresel


Das Helios Klinikum Bad Saarow ist ein Krankenhaus der qualifizierten Regelversorgung und gehört mit 585 Betten zu den modernsten und größten Kliniken der Region. 17 Fachabteilungen, zwei Institute, eine Zentrale Notaufnahme, ein Zentrallabor und verschiedene zertifizierte Zentren ermöglichen ein umfassendes Spektrum modernster Diagnostik und innovativer Therapien. Jährlich werden im Helios Klinikum Bad Saarow mehr als 32.000 Patienten stationär und zusammen mit den am Klinikum angeschlossenen medizinischen Einrichtungen 94.000 Patienten ambulant behandelt. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane nimmt das Klinikum an der Lehre und Ausbildung von Medizinstudenten teil. Gelegen in einer einzigartigen Naturlandschaft am Scharmützelsee ist das Krankenhaus etwa 30 Autominuten vom Flughafen Berlin-Schönefeld entfernt sowie auch direkt mit der Bahn erreichbar. 

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro. 

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. 

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.