Behandlung von Prostatakrebs

Gemeinsam mit Ihnen und Ihrem niedergelassenen Urologen helfen wir Ihnen, die für Sie optimale Behandlungsmethode zu finden

Eine erfolgreiche Therapie beim Prostatakrebs richtet sich nach Alter, Operationsrisiko, Wachstumsgeschwindigkeit des Tumors und persönlichen Lebensumständen sowie eventuellen Begleiterkrankungen des Patienten.

Wir informieren Sie über verschiedene Therapiemethoden. Bei der Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms stehen vier wissenschaftlich untersuchte Behandlungsstrategien zur Verfügung, die wir Ihnen im Detail vorstellen. 

Unsere Behandlungsmethoden

Radikale Prostatektomie nennt man die Operation, bei der die Prostata komplett mit den Samenblasen entfernt wird. Sie ist die traditionelle Behandlungsmethode bei einem diagnostizierten örtlich begrenzten Prostatakarzinom und wird schon seit mehreren Jahrzehnten angewandt. Eine radikale Prostatektomie zieht einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt nach sich.

Bei der perkutanen Strahlentherapie erfolgt die Bestrahlung von außen durch die Haut über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Jede Bestrahlungseinheit dauert hierbei nur wenige Minuten.            

Der Nachteil der externen Bestrahlung liegt darin, dass durch andere Organe hindurchgestrahlt werden muss, um die Prostata zu erreichen. Dadurch werden spezielle Nebenwirkungen an Blase und Enddarm verursacht.

Bei der interstitiellen Bestrahlung, der HDR Brachytherapie (HDR = High-Dose-Rate), wird die Bestrahlung direkt in die Prostata eingebracht, so dass die Bestrahlung von innen in direkter Nähe zum Krebsgewebe stattfinden kann. Insbesondere Hochrisikoprostatakarzinome können damit effektiver bestrahlt werden.

Wenn bei Ihnen ein Prostatakarzinom mit guter Prognose festgestellt wurde, dann wird dieser Tumor unter Umständen gar nicht oder so langsam wachsen, so dass er Ihnen nie Beschwerden machen wird. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung jedenfalls besteht dann kein Grund, sich einer Behandlung zu unterziehen, die die Lebensqualität beeinträchtigen kann. Dennoch sollte der einmal entdeckte Tumor regelmäßig überwacht werden, damit bei Anzeichen einer Veränderung sofort reagiert und eine Therapie eingeleitet werden kann.

Wir sind für Sie da!

In unserer Klinik haben wir große Erfahrung in allen vier Therapieoptionen.

Bei Fragen sprechen Sie uns gern an oder kommen Sie in unsere Sprechstunde.

 

Dr. med. Steffen Hallmann

Chefarzt Urologie
Dr. med. Steffen Hallmann

E-Mail

Telefon

033631 7-34 66