Schmerztherapie der Gelenke

Bei der so genannten Radiosynoviorthese (RSO) wird eine radioaktive Substanz in das Gelenk injiziert, die die krankhafte und entzündete innere Gelenkauskleidung zerstört und damit die Schmerzen lindert.

Die Radiosynoviorthese (RSO) ist ein effektives und schonendes Verfahren zur Behandlung von Gelenkschmerzen. Hierbei stellt sich eine zügige und nachhaltige Schmerzlinderung bei schweren Gelenkbeschwerden wie Arthrose oder Arthritis ein.

Mit radioaktiven Substanzen wird eine gezielte Verödung der Gelenkinnenhäute erreicht. Die Entzündungen und Schmerzen im Gelenk gehen in den meisten Fällen dauerhaft zurück. Für die RSO wird keine Operation benötigt. Ein spezialisierter Nuklearmediziner wird die Behandlung durchführen. Durch eine Injektion wird die radioaktive Strahlung fast ausschließlich auf das zu behandelnde Gelenk beschränkt.

Die Strahlungsweite beträgt nur wenige Millimeter. Die richtige Verteilung der gespritzten Lösung im Gelenk ist sehr wichtig. Gelenkknorpel und umliegendes Gewebe werden nicht geschädigt. Die Umwandlung der Gelenkinnenhaut kann bis zu drei Monate dauern. Eine dauerhafte Besserung bei Gelenkbeschwerden kann in einem Großteil der Fälle erzielt werden.

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Prof. Dr. med. Stefan Dresel

Chefarzt Klinik für Nuklearmedizin
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