Neurologischen Erkrankungen auf der Spur…

Neurologischen Erkrankungen auf der Spur…

Unsere neurologische Funktionsdiagnostik bietet ein umfassendes Leistungsspektrum an und ist gemeinsam mit dem ausführlichen Gespräch ein wichtiger Bestandteil, für die Diagnose neurologischer Erkrankungen.

Anhand der Ergebnisse der Funktionsdiagnostik können unsere Spezialisten bereits Rückschlüsse auf die betroffenen Anteile des Nervensystems ziehen.  

Unsere Angebote

Unser modernes Ultraschallsystem erlaubt natürlich intrakranielle und extrakranielle Duplex-/Triplexsonographie. Wir setzen es routinemäßig auch zur Mittelhirnsonographie, hochauflösenden Nervensonographie / Muskelsonographie ein.  Wir setzen es auch zur ultraschallgestützen Therapie/Anästhesie/Injektion beispielsweise bei Nervenschmerzen ein. Mit unserem Dopplergerät können wir eine Emboliedetektion  und den PFO – Test (Bubbletest)  durchführen und die zerebrale Reservekapazität messen.

Unser Labor ist gänzlich „digitalisiert“ und die Technik wird immer wieder modernisiert – zuletzt 2017. Mehrere Ärzte besitzen das Zertifikat „spezielle neurologische Ultraschalldiagnostik – DGKN“ und alle bilden sich engmaschig fort.

Die oftmals sehr belastenden Störungen des autonomen Nervensystems durch Funktionsuntersuchungen zu diagnostizieren, erfordert eine hochspezialisierte Untersuchungstechnik. Unser Autonomes Labor bietet zahlreiche moderne standardisierte und kontrollierte Untersuchungsmethoden an.   Unser neurovegetatives oder autonomes Nervensystem reguliert wesentliche innere Funktionen unseres Körpers (Kreislaufregulation, Schwitzen, Verdauung, Blasenfunktion etc.). Es ist dabei „autonom“, also unbeeinflusst von unserer bewussten Kontrolle und unterteilt sich im Wesentlichen in das sympathische System (aktivierend, „fight and flight“) und das parasympathische System (hemmend, „rest and digest“).  

Das autonome Nervensystem kann bei einer Vielzahl von neurologischen Erkrankungen betroffen sein (z.B. Parkinson-Erkrankungen, Multiple Sklerose, Diabetes, Small-fiber-Neuropathien, Synkopen aufgrund orthostatischer Hypotonie, posturales orthostatisches Tachykardie-Syndrom POTS), es kann aber auch isoliert durch bestimmte Erkrankungen gestört sein (Pandysautonomie).

Wir verfügen über:

  • einen vegetativen Messplatz mit Kipptisch und kontinuierlichem, nichtinvasiven Blutdruckmessgerät zur Untersuchung der Orthostasereaktion (Blutdruckregulation beim Aufrichten), Valsalva -(Atempress-) Versuch, Taktatmung.
  • ein QSART / QSWEAT – System (Quantitative Sudomotor Axon Reflex Test) zur Testung der kleinkalibrigen Nervenfasern (small-fiber-Diagnostik) des autonomen Nervensystems
  • einen elektrophysiologischen Messplatz für die sympathische sudomotorische Reizantwort (SSR)

Um Schluckstörungen optimal behandeln zu können, muss zunächst geklärt werden, welche Ursache zu den Schluckstörungen geführt hat.

In unserer Klinik für Neurologie arbeiten Fachkräfte eng zusammen, um ein vollständiges diagnostisches Bild der Störung zu erfassen und individuelle Therapiemaßnahmen abzuleiten.

Unser Team besteht aus Ärzten und Logopäden, die alle von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft in der Dysphagiediagnostik zertifiziert wurden.

Hier finden Sie weitere Informationen über eine Schluckstörung

Störungen des Riechvermögens können ein Frühsymptom der Parkinsonschen Erkrankung sein. Wir verwenden eine standardisierte Testbatterie um den Geruchssinn zu beurteilen.  

Zwar ist die Untersuchung von Augenbewegungen, bspw. bei Schwindel vor allem durch die Sinne des geschulten Arztes möglich – aber besonders für die Erfassung subtiler Abweichungen ist eine Videonystagmographie hilfreich. Hierbei trägt der Patient eine spezielle Helmkamera auf seinem Kopf mit der Augenbewegungen genau erfasst und dokumentiert werden können.

Ein angeschlossenes Computersystem wertet dazu viele Parameter aus und hilft uns so zur genauen Diagnose zu kommen.

Schmerz bleibt eine unangenehme aber eben auch ganz subjektive Erfahrung, die schwer „messbar“ bleibt. Mittels einer komplexen „Testbatterie“ der QST kann die individuelle Schmerzschwelle beschrieben werden, was Aussagen zur Funktion der Nerven erlaubt.

Unsere Klinik verfügt über eine umfangreiche Auswahl psychologischer Untersuchungsverfahren. Mit diesen verschiedenen standardisierten Methoden können die Hirnleistungen wie z.B. das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit, die Sprache und weitere, erfasst werden. Dies findet zum Teil computergestützt, teilweise mit Papier und Bleistift statt.

Die Auswertung erfolgt durch den Vergleich der Leistungen des Patienten mit Werten gesunder Personen einer vergleichbaren Alters- und Bildungsgruppe (Normwerte). Anhand des so entstehenden Leistungsprofils können Beeinträchtigungen, aber auch überdurchschnittliche Leistungen in bestimmten Bereichen ermittelt und somit Hinweise auf die kognitive Leistungsfähigkeit und mögliche neurologische Differentialdiagnosen gewonnen werden.  

Weiterhin besteht die Möglichkeit der Erfassung psychiatrischer Symptome mittels (halb-)standardisierter Interviews oder Frageböge.

Zur schmerzlosen Aufzeichnung der elektrischen Hirnaktivität, auch über viele Stunden/mehrere Tage. Wichtig besonders bei Anfallserkrankungen (Epilepsie) – dabei auch zur Therapiekontrolle. Unterstützt durch eine leistungsstarke, computerbasierte „Spikedetektion“.

Wir betreiben ein leistungsfähiges Labor, das von der Fachgesellschaft (DGKN) auch als Ausbildungslabor anerkannt ist. Neben Routineverfahren bei bspw. bei Polyneuropathien, Engpasssyndromen und entzündlichen Erkrankungen setzen wir auch viele Spezialtests ein, wie bei Blasen- und Mastdarminktoninenz (Pudendusneurographie/Sphinkter – EMG), Endplattenerkrankungen wie der Myasthenie (Single Fiber EMG) und besonderen Tremorformen (Tremoranalyse).  

Bei Stand- und Gangunsicherheit kann es sinnvoll sein, die Stellreflexe, die uns überhaupt erst befähigen sicher zu stehen, genau zu Untersuchungen. Bei der Posturographie wird über  mehreren Sensoren auf einer Plattform die Fähigkeit sicher zu stehen genau nachvollzogen.

Liquor

Wird von uns routiniert mit „attraumatischen“ Nadeln entnommen und in unserem Labor, unserer Pathologie und Speziallaboren in Berlin - Buch und Berlin - Zehlendorf untersucht.

Hautbiopsien

Zur Diagnose von Erkrankungen feiner Nerven (small fiber Erkrankungen) werden von uns im Bedarfsfall schonend entnommen und in unserem Institut für Pathologie rasch untersucht.  

Für Lippenschleimhautbiopsien zur Untersuchung auf das Sjögrensyndrom arbeiten wir mit unserer HNO – Klinik zusammen

Nervenbiopsien und Muskelbiopsien entnehmen unsere Kollegen der Neurochirurgie und diese werden in unserem Institut für Pathologie und in nationalen Referenzentren befundet.

Wir sind für Sie da!

Priv.-Doz. Dr. med. Konstantin Prass, MBA

Chefarzt Klinik für Neurologie
Priv.-Doz. Dr. med. Konstantin Prass, MBA

E-Mail

Telefon

033631 7-33 95