Epilepsie-Chirurgie

Spricht bei einer Epilepsie die medikamentöse Therapie nur unzureichend an, kann durch eine neurochirurgische Behandlung eine Anfallsfreiheit oder ein Rückgang der Anfallshäufung erreicht werden. Für Betroffene kann damit die Lebensqualität verbessert werden.

Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der es zum regelmäßigen Auftreten von Anfällen kommt. Viele Epilepsien fallen bereits im frühen Kindes- oder Jugendalter auf. Für Patienten, die mit Medikamenten nicht befriedigend behandelbar sind, besteht in ausgesuchten Fällen und nach eingehender prächirurgischer Diagnostik die Möglichkeit zur operativen Behandlung.

Diese OP bietet Betroffenen die Chance, anfallsfrei zu werden und eventuell auch langfristig keine Medikamente mehr einnehmen zu müssen. Ziel der epilepsiechirurgischen Operation ist die Entfernung des epilepsieauslösenden Hirngewebes unter bestmöglicher Schonung aller wichtigen Hirnfunktionen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wenden wir unterschiedliche operative Techniken an. Hierzu zählen z.B. die funktionelle  Hemisphärendeafferentierung, die selektive Amygdalohippokampektomie sowie die „maßgeschneiderte“ Resektionen der epileptogenen Areale. Unsere Klinik arbeitet eng mit dem Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg zusammen.