Implantierbare/knochenverankerte Hörgeräte: Ihr Weg aus der Schwerhörigkeit

Die Suche nach einer passenden Hörverbesserung gestaltet sich für Schwerhörige oft langwierig. Im Helios Hörzentrum Berlin-Brandenburg analysieren wir Ihre Hörprobleme im spezialisierten Team aus HNO-Ärzten, Hörgeräteakustikern, Hörspezialisten (Audiologen) und Reha-Pädagogen. Gemeinsam mit Ihnen finden wir einen Ausweg aus der Schwerhörigkeit.

Manche Patienten fühlen sich durch ein konventionelles Hörgerät im äußeren Gehörgang beeinträchtigt, sei es aus kosmetischen Gründen, durch Klangverzerrungen oder Rückkopplungen oder ungenügenden Hörerfolg. Der Verschluss des Gehörgangs durch das Hörgerät wird als unangenehm empfunden oder es kommt häufiger zu Entzündungen.  

"Wir setzen in unserer Klinik seit vielen Jahren teilimplantierbare oder knochenverankerte Hörgeräte ein. Welches System für Sie in Frage kommt, hängt von der Ausprägung der Schwerhörigkeit oder der Art des Hörverlustes ab. Im Bereich der Hörgeräteversorgung hat sich in den letzten Jahren viel getan. Es gibt verschiedene implantierbare Hörgeräte-Systeme, die den Tragekomfort und den Höreindruck deutlich verbessern. Auch bei völliger Ertaubung kann ein spezielles Implantat (Cochlea Implantat) oft wieder ein Hören ermöglichen"

Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Schrom, Chefarzt

Die in unserer Klinik verwendeten Hörsysteme im Überblick

Ist die Schallleitung im Bereich des Außen- oder Mittelohrs gestört, versuchen wir, diese durch eine Operation zu verbessern. Ist das nicht möglich, können wir ein sogenanntes Knochenleitungshörgerät implantieren. Einzige Voraussetzung ist ein intaktes Innenohr.

Die meisten Patienten kommen erfahrungsgemäß mit dem Hörsystem sehr gut zurecht. Dieses ist auch für Kinder geeignet. Das System wandelt den Schall in Schwingungen um und leitet ihn über den Schädelknochen ins Innenohr.

Leiden Sie an einer reinen Schallempfindungsschwerhörigkeit oder einer kombinierten Schwerhörigkeit, können wir ein aktives Mittelohrimplantat einsetzen. Das System wandelt die Schallsignale aus der Umgebung in mechanische Schwingungen um, die vom Innenohr als akustische Signale wahrgenommen werden.

Ihr Weg zu uns

Ihren Termin im Helios Hörzentrum Berlin-Brandenburg vereinbaren Sie bitte über das Chefarztsekretariat der HNO-Klinik. Bei Ihrem ersten Besuch benötigen wir eine Überweisung Ihres behandelnden HNO-Arztes sowie Ihre Versichertenkarte.  

In einem ersten Gespräch besprechen wir Ihre Wünsche und Ziele der Behandlung. Im Anschluss erhalten Sie einen Termin für eine ausführliche Untersuchung. Diese dauert in der Regel circa zwei bis drei Stunden. Sobald feststeht, für welches der Implantate Sie geeignet sind und die Kostenübernahme der Krankenkasse vorliegt, können wir innerhalb weniger Wochen die Operation durchführen.

Wir sind für Sie da!

Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Schrom

Chefarzt Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operationen
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Schrom

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033631 7-31 71