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Funktionsdiagnostik: Ursachen für Störungen im Magen-Darm-Trakt untersuchen

Die Funktionsdiagnostik der Inneren Medizin verfügt über umfangreiche und hochmoderne diagnostische Verfahren, bei der spezifische Funktionen eines Organs oder Organsystems unter möglichst standardisierten Bedingungen überprüft werden.

Das Leistungsspektrum der Funktionsdiagnostik umfasst annähernd alle Fachgebiete der Medizin. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Untersuchungen des Magen- und Darmtraktes vor.

Ergänzende Diagnose
Um die Ursache von bestimmten Funktionsstörungen abzuklären, untersuchen wir die Verdauungs- und Stoffwechselvorgänge des Magen- und Darm-Traktes. So können wir beispielsweise mit einfachen Atemtests herausfinden, ob Bauchschmerzen bei einem Patienten durch eine Zucker-Unverträglichkeit verursacht werden. Aber auch Störungen des Dünndarms, eine verzögerte Nahrungspassage durch den Magen und Dünndarm oder eine bakterielle Fehlbesiedelung können wir so erkennen.

Darüber hinaus können wir anhand spezieller Testverfahren untersuchen, ob Sodbrennen - ein führendes Symptom der Refluxkrankheit und der Schluckstörungen - als Folge von „Verkrampfungen“ der Speiseröhre auftritt. 

Folgende Funktionstests werden von unseren Spezialisten angeboten

Bei der pH-Metrie werden über eine kleine Sonde von der Nase in den Magen und die Speiseröhre die Säurewerte im oberen Verdauungstrakt gemessen.

Mit diesem Verfahren kann festgestellt werden, ob ein Rückfluss von saurem Mageninhalt (Reflux) und damit eine Reflux-Erkrankung besteht.

Mit der Manometrie können die Funktionsweisen von Muskeln geprüft werden. Durch die hochauflösende Ösophagusmanometrie werden Beweglichkeitsstörungen im Magen-Darm-Trakt erfasst. Dafür wird ein dünner Kunststoffschlauch (Katheter mit Kapillaren) in die Speiseröhre eingeführt.

Die gemessenen Drücke werden verstärkt und in Druckkurven dargestellt.

Die so genannten H2-Atemtests werden zur Feststellung von Zuckerunverträglichkeit (z. B. Laktose), Fehlbesiedelung des Dünndarms und anderen Dünndarmstörungen eingesetzt.

Das Prinzip der Untersuchung beruht auf der Bildung von Wasserstoff (H2) durch bakterielle Verstoffwechselung von einem zugeführten Zucker. Diese Tests werden mit unterschiedlichen Arten von Zucker gemacht, wodurch die verschiedenen Stoffwechselstörungen eindeutig festgestellt werden können.

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Dr. med. Ullrich Wruck

Chefarzt Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie
Dr. med. Ullrich Wruck

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