Bitte beachten Sie:

Die Helios Klinik Bad Gandersheim nimmt zum 1. April 2021  wieder die Grundversorgung von Nicht-COVID-19-Patienten auf, weitere Informationen dazu gibt es hier.

Das Besuchsverbot gilt weiterhin, mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.

Behandlung gutartiger gynäkologischer Erkrankungen

Unter gynäkologischen Erkrankungen versteht man Krankheiten, welche die Geschlechts- oder Fortpflanzungsorgane von Frauen betreffen. Gutartige Erkrankungen wie beispielsweise Zysten treten bei vielen Frauen im Laufe des Lebens auf und verschwinden teils von selbst, auch ohne eine Behandlung. Das Ärzteteam unserer Abteilung für Frauenheilkunde berät Sie fachkundig und nimmt operative Eingriffe vor, sofern dies notwendig ist.

Erkrankungsformen

Zu den gutartigen Krankheiten der weiblichen Geschlechts- und Fortpflanzungsorgane zählen unter anderem Myome (gutartige Tumore) in der Gebärmutter, Polypen (gutartige Vorwölbungen) in der Gebärmutterhöhle oder Zysten (flüssigkeitsgefüllte Blasen) an den Eierstöcken. Auch Blutungsstörungen, Verwachsungen im Bauchraum oder die Endometriose, eine krankhafte Ansiedlung von Zellen der Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmutterhöhle, müssen vom Arzt untersucht und behandelt werden.

Operationsverfahren

Aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung ist Dr. med. Oliver Meißner Experte in den vaginalen, abdominalen und endoskopischen Verfahren. Er berät Sie über die bei Ihrer Erkrankung geeignete Operationsmethode.

Entfernung von Myomen, Zysten und Polypen

Gutartige Tumore und Vorwölbungen können mit einer minimal-invasiven Operation entfernt werden. Bei dem Eingriff setzt Dr. Meißner drei kleine Schnitte am Bauch und führt durch diese seine Instrumente sowie ein Laparoskop, eine zierliche Kamera, ein. Dieses Verfahren ist auch unter den Begriff Schlüssellochchirurgie bekannt.

Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

Auch um die Gebärmutter zu entfernen, kann die minimal-invasive Operationstechnik verwendet werden. Das Verfahren heißt laparoskopische Hysterektomie. Hier unterscheidet man zwei Methoden:

  • Bei der laparoskopisch assistierten vaginalen Hysterektomie (LAVH) wird die Gebärmutter durch die Vagina entfernt.
  • Entnimmt der Arzt die Gebärmutter in kleineren Teilen minimalinvasiv (also durch das Schlüsselloch), spricht man von der laparoskopisch assistierten suprazervikalen Hysterektomie (LASH).

Individuell auf Sie angepasst

Unser erfahrenes Ärzteteam wählt aus diesen Möglichkeiten diejenige Methode aus, welche in Ihrem individuellen Fall am besten geeignet ist. Gemeinsamer Nutzen all dieser minimal-invasiven Eingriffe ist es, möglichst kurze Heilungszeiten für unsere Patientinnen zu erzielen. Zudem fällt die Narbenbildung bei derartigen Operationsverfahren vergleichsweise gering aus.