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Die Helios Klinik Bad Gandersheim nimmt zum 1. April 2021  wieder die Grundversorgung von Nicht-COVID-19-Patienten auf, weitere Informationen dazu gibt es hier.

Das Besuchsverbot gilt weiterhin, mehr Informationen dazu erhalten Sie hier.

Bösartige Tumore an Geschlechts- und Fortpflanzungsorganen

Bösartige Tumore an Geschlechts- und Fortpflanzungsorganen

Zu den bösartigen Erkrankungen an den Geschlechts- oder Fortpflanzungsorganen von Frauen zählen Tumore, die die Brust, die Eierstöcke, die Gebärmutter oder die Vagina befallen können. Dr. med. Oliver Meißner bietet Ihnen umfassende fachkundige Beratung sowie zielgerichtete Therapiemaßnahmen. Er ist ihr Facharzt von Anfang an und betreut Sie vor, während und nach der Behandlung.

Operation des Scheiden-, Gebärmutter- und Eierstockkrebses

Scheidenkrebs tritt oft gemeinsam mit Gebärmutterhalskrebs auf. Eine Infektion mit humanen Papillom-Viren (HPV) gehört zu den Risikofaktoren für das Vaginalkarzinom. Bei Gebärmutterhalskrebs ist die Schleimhaut, die die Gebärmutter auskleidet, tumorös. Eierstockkrebs ist eine bösartige Wucherung an einem oder beiden Eierstöcken.

Alle Fälle sind unbedingt behandlungsbedürftig. Dr. Meißner prüft, wie weit der Krebs fortgeschritten ist und entscheidet dann über die Therapie. Wenn eine Operation notwendig ist, wählt er je nach Krebsart einen Eingriff über die Scheide oder über den Bauch mittels der Schlüssellochchirurgie. Ist das Organ stark befallen, wird es komplett operativ entfernt.

Brusterhaltende und -entfernende Operationen

Brustkrebs ist eine bösartige Veränderung des Brustgewebes, meist entsteht diese aus den Zellen der Milchgänge. Uns stehen zwei Operationstechniken zur Verfügung.

Ob eine brusterhaltende Operation möglich ist, hängt von der Art des Tumors und dem Verhältnis seiner  Größe zum Brustvolumen ab. Dr. Meißner schneidet das veränderte Gewebe mit einem Randsaum aus dem gesunden Brustgewebe. Dabei sollen das gesunde Drüsengewebe, die Haut sowie die Brustwarze samt Warzenhof nach Möglichkeit erhalten bleiben. Der Randsaum soll sicherstellen, dass alle Tumorzellen aus der Brust entnommen wurden. Nach dem Eingriff prüft das Labor das Gewebe und achtet darauf, dass die Zellveränderungen mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand entfernt wurden.

Eine brustentfernende Operation ist notwendig, wenn an mehreren Stellen in der Brust Tumore wachsen oder der Tumor in einer brusterhaltenden Operation nicht vollständig oder nur ohne Sicherheitsrand entfernt werden könnte. Bei der Abnahme der Brust (Mastektomie) entfernt Dr. Meißner das Drüsengewebe, die darüber liegende Haut und das Bindegewebe des Brustmuskels. Meistens werden auch Brustwarze und Warzenhof entfernt. Das exakte Vorgehen hängt vom Befund der Patientin ab. Bei manchen Frauen kann ein Teil der Haut, die Brustwarze und der Warzenhof erhalten bleiben, was den Wiederaufbau der Brust erleichtert.

Strahlentherapie

Die Bestrahlung des Gewebes dient der Zerstörung von Krebszellen, die nach einer Operation möglicherweise zurückgeblieben sind.

Chemotherapie

Zudem bieten wir eine ambulante Chemotherapie an. Das bedeutet, dass unsere Brustkrebs-Patientinnen nach der Behandlung in der Klinik am selben Tag wieder nach Hause gehen können. Die Chemotherapie wirkt auf den gesamten Körper. Über einen Tropf führen wir Ihrem Blutkreiskauf als Infusion Medikamente, sogenannte Zytostatika, zu.

Die Chemotherapie kann vor oder nach einem chirurgischen Eingriff stattfinden. Bei größeren Tumoren führen wir eine Chemotherapie vor der Operation durch, um die Tumorzellen zu zerstören und zu verhindern, dass sich Metastasen bilden. Die Therapie führt dazu, dass sich der Tumor verkleinert. In der Regel besteht dann die Möglichkeit einer brusterhaltenden Operation. Die Chemotherapie nach der operativen Entfernung des Tumors soll zurückgebliebene Tumorzellen zerstören und das Rückfallrisiko senken.