Wenn Arbeit krank macht - Chefärztin klärt auf

Aue

Am Mittwoch, dem 16. Mai 2018 um 17 Uhr findet im HELIOS Klinikum Aue, Hörsaal Haus B, 1. Etage, die nächste Mittwochsvorlesung statt. Dr. med. Anja Pech, Chefärztin der Klinik für Seelische Gesundheit wird zum Thema „Arbeit und psychische Krankheit“ sprechen.

Bei den meisten Menschen hat die Arbeit eine positive Auswirkung. Selbstentfaltung, Selbstverwirklichung, Motivation und Erfolgserlebnis sind Schlagworte, die damit in Verbindung stehen. Aber es gibt auch Erkrankungen, die mit empfundenen Belastungen auf Arbeit in Zusammenhang stehen: Angststörungen, Burnout, Depressionen oder auch der sogenannte Boreout. Einige dieser psychischen Störungen waren im Jahr 2015 die häufigste Ursache für die Beantragung einer Erwerbsminderungsrente.  Und es steht zu erwarten, dass Burnout und Depressionen auch weiterhin die häufigsten Ursachen bleiben, warum man nicht mehr in ausreichendem Umfang am Erwerbsleben teilnehmen kann.

Doch was sind die Ursachen für Burnout, Angststörung oder Depression? Kann man vorbeugen oder zumindest frühzeitig eingreifen? Was sind Warnzeichen?  Und was tun, wenn man selbst oder ein Angehöriger betroffen ist? Muss man sich wirklich mit dem Verlust der Arbeitsfähigkeit abfinden? Oder gibt es einen Weg zurück ins Berufsleben?

Diese und weitere Fragen möchte Chefärztin Pech in der nächsten Mittwochsvorlesung beantworten. Sie wird Warnzeichen für Erkrankungen erläutern und den Zuhörern aufzeigen, dass man auch nach einer psychischen Erkrankung wieder zurück ins Arbeitsleben finden kann.

Interessierte sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.