Konservative Therapie und Diagnostik

In der Klinik steht eine moderne Audiometrieabteilung zur Diagnostik von Hörstörungen sowie auch von Schwindelerkrankungen zur Verfügung. Durchgeführt werden Halssonografie, Tonschwellenaudiometrie, Sprachaudiometrie, überschwellige Audiometrie, BERA, otoakustische Emissionen, Videonystagmografie, Videokopfimpulstest, Vestibulospinale Reaktionen, Lage- und Lagerungsprüfungen. Des Weiteren stehen zur endoskopischen Abklärung von Erkrankungen im HNO-Gebiet verschiedene Stablinsenoptiken und flexible Endoskope zur Verfügung. Highlight der diagnostischen Endoskopie ist ein HD chip on the tip Videolaryngoskop mit NBI-Lichttechnik und Stroboskopie. Damit können auch Patienten mit extremem Würgereiz stressfrei und in höchster Bildqualität untersucht werden.

Die konservative Behandlung umfasst hochdosierte Antibiotikatherapie bei Entzündungen (Phlegmone/Abszesse) im HNO-Gebiet, die Infusionstherapie bei akutem vestibulärem Schwindel sowie die Behandlung von akuten Gesichtsnervenlähmungen.

Eine stationäre Behandlung von Ohrgeräuschen und Hörstürzen ist nur in Ausnahmefällen möglich, da diese Erkrankungen über ambulant tätige HNO-Ärzte behandelt werden. Ausnahmen sind Patienten mit schweren Allgemeinerkrankungen (z.B. insulinpflichtiger Diabetes, Herzinsuffizienz, multimorbide Patienten) sowie die Therapie des letzthörenden Ohres (akuter Hörsturz bei bereits bestehender Taubheit des Gegenohres).