Sieben Regeln für sicheren Schlaf

Sieben Regeln für sicheren Schlaf

Ausreichend Schlaf ist wichtig für die Entwicklung Ihres Babys. Wir haben für Sie die sieben wichtigsten Schlafregeln aus der wissenschaftlichen Forschung zusammengestellt, mit denen Sie das Risiko eines plötzlichen Kindstodes reduzieren können.

Säuglinge brauchen viel Schlaf: in den ersten Lebensmonaten 16 bis 19 Stunden am Tag, und selbst nach einem Jahr noch 12 bis 14 Stunden. Im Schlaf werden viele wichtige Hormone ausgeschüttet, die körperliche Abwehr gestärkt und die geistigen Funktionen ausgebildet.

Die häufigste Todesursache im Säuglingsalter ist das ‚Sudden Infant Death Syndrome (SIDS)‘, auch plötzlicher Kindstod genannt. Dieser tritt meistens während des Schlafens auf. Mit unseren sieben Regeln für sicheren Schlaf, die aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen abgeleitet wurden, lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.

Regel 1: Zum Schlafen auf den Rücken legen

Die Rückenlage ist im ersten Jahr erwiesenermaßen die sicherste Schlafposition für Ihr Baby. Legen Sie es aber gerne auch auf den Bauch, wenn es wach ist.

Regel 2: Im Schlafsack schlafen lassen

Decken sind für Säuglinge oft zu warm. Zudem kann Ihr Baby unter die Decke rutschen und nicht mehr richtig atmen. Sicherer schläft Ihr Kind im Schlafsack

Regel 3: Vor Tabakrauch schützen

Erlauben Sie niemals das Rauchen im Schlafraum Ihres Kindes! Die Risiken des Passivrauchens für Erwachsene sind hinlänglich bekannt – und bei Ihrem Baby um ein Vielfaches höher. Bei Neugeborenen kann das Nikotin sogar direkt die Atemsteuerung stören.

Regel 4: Auf eine feste Unterlage betten

Bauen Sie Ihrem Kind kein „Nestchen“ aus Kissen, Fell oder sonstigen weichen Polstern. Darin kann es versinken. Auf
einer festen Unterlage liegt es sicher.

Regel 5: Vor Überwärmung schützen

Verzichten Sie auf Mützchen, Handschuhe oder ähnliche Kleidung, wenn Sie Ihr Kind schlafen legen. Während des Schlafens ist eine Zimmer-Temperatur von 16 bis 18 Grad optimal.

Zwischen den Schulterblättern Ihres Babys können Sie die Körpertemperatur am besten prüfen: Die Haut sollte dort trocken und warm sein, aber nicht schweißig. Kühle Hände und Nase stören nicht.

Regel 6: In einem Gitterbettchen im Zimmer schlafen lassen

Ein eigenes Gitterbettchen in Ihrem Schlafzimmer ist für den Babyschlaf ideal: Auf diese Weise bemerken Sie frühzeitig Schlafstörungen.

Regel 7: Baby stillen

Indem Sie stillen, ernähren Sie Ihr Baby nicht nur optimal. Sie bieten ihm auch den nötigen Körperkontakt.