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Häufig gestellte Fragen

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Wir möchten Ihnen hier die am meisten gestellten Fragen beantworten.

Man sollte sich vor Beginn der Grippesaison impfen lassen. Dies ist normalerweise im Oktober / November. Wer diesen Zeitpunkt verpasst, kann sich auch noch impfen lassen, wenn die Grippe bereits zirkuliert.

Der Verlauf einer Grippewelle kann nie vorhergesagt werden. Die Zahl der Erkrankten und der schweren Verläufe ist von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich. Es erkranken vor allem dann besonders viele Menschen, wenn sich das Virus im Vergleich zur Vorsaison genetisch sehr stark verändert hat.

Die Zahl ist stark schwankend. Man geht davon aus, dass zwischen 2 und 14 Millionen Menschen jedes Jahr an einer Influenza erkranken.

Merkmal Erkältung (grippaler Infekt echte Grippe (Influenza)
Krankheitsbeginn schleichend, über mehrere Tage hinweg Plötzlich auftretende Beschwerden, Fieber innerhalb weniger Stunden
Fieber erhöhte Temperatur bis 38 Grad Celsius schnell einsetzendes, hohes Fieber, oft über 39 Grad Celsius
Schnupfen und verstopfte Nase oft selten
Husten zu Beginn und am Ende trockener Reizhusten, dazwischen verschleimter Husten möglich schmerzhafter trockener Husten über den gesamten Krankheitsverlauf
Halsschmerzen häufig selten
Kopfschmerzen manchmal mäßig starke Kopfschmerzen heftige Kopfschmerzen
Gliederschmerzen selten häufig starke Muskel- und Gliederschmerzen
Entkräftung leichte Schwäche heftig und plötzlich auftretende Schwäche
Krankheitsverlauf 7-9 Tage 7-14 Tage schwere Beschwerden, Schwäche teilweise noch über mehrere Wochen anhaltend

 

 

Influenza-Viren sind hochansteckend, daher lösen bereits geringe Virusmengen eine Infektion aus. Die Viren werden durch winzige Tröpfchen beim Reden, Husten oder Niesen übertragen. Eine Übertragung kann aber auch über verunreinigte Gegenstände, wie beispielsweise Türklinken und Hände, geschehen. Die Viren geraten über die Schleimhäute (Mund, Augen, Nase) in den Körper.

Bei einem milden Verlauf reicht eine symptomatische Behandlung der Beschwerden. Manchmal ist es ratsam, spezielle Grippemedikamente einzusetzen.

Bei einem schweren Verlauf werden neben der Behandlung der Symptome auch spezielle Virostatika eingesetzt.

Bei der Influenza ist eine Behandlung mit Antibiotika wirkungslos, da diese nur gegen Bakterien wirken. Sollte jedoch neben der Influenza zusätzlich eine Bakterien-Infektion, z. B. eine Lungenentzündung, entstehen, muss diese mit Antibiotika behandelt werden.

Die Grippe-Impfung ist die einzige Möglichkeit vorzubeugen. Da sich die Grippe-Viren verändern , muss sie jedes Jahr erneuert werden. Dafür wird der Impfstoff jährlich angepasst.  Durch die Schutz-Impfung lassen sich ca. 80 % aller Influenza-Erkrankungen vermeiden. Im Falle einer Erkrankung kommt es in der Regel zu einem milderen Verlauf.

Empfohlen wird es für folgende Risikogruppen:

  • Menschen über 60 Jahre
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch eine Grunderkrankungen wie etwa Asthma, Herz- und Kreislaufkrankheiten oder Diabetes
  • Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten oder HIV-Infektion
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
  • Schwangere
  • Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen wie Kliniken, Pflegeheime oder Arztpraxen
  • Menschen im öffentlichen Dienst mit viel Personenverkehr etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an Schulen

Es gibt folgende Einschränkungen bei einer Grippeimpfung:

  • Wer an einer akuten (fieberhaften) Infektion leidet, sollte sich erst im Anschluss impfen lassen
  • Bei einer Allergie gegen einen der Impfbestandteile, etwa Hühnereiweiß, müssen Sie Ihren Arzt informieren. Hier kann ggfls. auf eine Alternative zurückgegriffen werden
  • Bei Lebendimpfstoff (Nasenspray) für Kinder und Jugendliche sollte keine Immunschwäche oder eine asthmatische Erkrankung vorliegen. Bitte erkundigen Sie sich auch hier bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.