Krankenschwester Evelyn

Ich arbeite im wichtigsten Job der Welt. Ich arbeite in meinem Traumberuf.

Interview

Warum hast Du Dich damals für genau diese Berufsausbildung entschieden?

Ich habe, wie es damals noch hieß, Krankenschwester gelernt.
Warum? Ich habe es einfach gemacht - ohne ersichtlichen Grund. Ich habe auch keine Praktika zur Orientierung gemacht, das war zur damaligen Zeit einfach nicht so, immerhin habe ich den Beruf bereits 1977 erlernt.

Macht dir dein Job noch Spaß?

Ein ganz klares JA. Absolut und unwahrscheinlich. Durch meine Zusatzqualifizierung als Wundmanagerin behandle ich täglich chronische Wunden. Das ist eine sehr große Herausforderung, welche einem aber, wenn alles geklappt hat, eine starke Zufriedenheit gibt. Es ist ein spannendes, interessantes Feld, in dem es nie monoton wird.
Ich bin außerdem in viele andere Dinge, wie z.b. Arbeitsgruppen bei uns vor Ort und für die ganze Region Ost, involviert. Deshalb ist es nie langweilig. Das Gefühl gebraucht zu werden bringt mich dazu, jeden Tag mit einem Lächeln auf Arbeit zu gehen. Das Klinikum ist eigentlich wie ein zweites zu Hause für mich, wenn ich das so sagen darf. Ich kenne hier mehr Leute als in meinem Wohnort.

Warum hast du das Auer Klinikum gewählt?

Ich bin durch meine Lebensgefährten 1983 nach Aue gekommen. Ich hatte vorher in einer Rettungsstelle gearbeitet und wollte nun gern den Einstieg in ein großes Klinikum schaffen. Die Rettungsstelle wurde hier allerdings erst aufgebaut, also durfte ich frei wählen und bin in der Dermatologie gelandet. Hier habe ich 24 Jahre verbracht, 14 davon als Stationsleitung. Es war immer wieder spannend.
Das besondere bei Helios ist, das ich auch in meinem Alter immer noch regelmäßig die Gelegenheit bekomme, mich weiterzubilden. Ich werde stets unterstützt, höre nie auf zu lernen.
Auch als ich mich relativ spät noch einmal für ein Kind entschieden habe, war es mir durch den Betriebskindergarten möglich, Arbeit und Kind problemlos unter einen Hut zu bekommen.

Ich konnte und kann hier immer an meinen und mit meinen Aufgaben wachsen. Das schätze ich sehr an meiner Arbeit hier in Aue.