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Notfälle gehen bei uns vor!

Notfälle gehen bei uns vor!

Attendorn

Die Behandlung im Notfall ist an der Helios Klinik Attendorn für die Patienten besonders günstig organisiert. Die Prozesse sind auf einer Ebene gebündelt, eine Kassenärztliche Bereitschaftspraxis befindet sich mit im Haus.

Grundsätzlich werden alle Patienten, die mit Beschwerden ins Krankenhaus kommen, untersucht und der geeigneten Weiterbehandlung zugeführt. In der Helios Klinik Attendorn gibt es zwei Wege, wie Notfälle das Haus erreichen: Entweder kommen sie im Rettungswagen über die Liegendanfahrt an – oder zu Fuß durch den Eingang.

Alle liegend ankommenden Patienten werden in der Notaufnahme bevorzugt behandelt und sofort von einem Arzt begutachtet. Teilweise geht es hier um Leben und Tod. Jeder Notfall wird hier schnellstmöglich versorgt. Der gesamte Vorgang ist für die bereits wartenden Patienten nicht zu sehen. „Wir bitten unsere Patienten um Verständnis: Notfälle gehen immer vor“, erklärt Susanne Schnepper, Leiterin der Interdisziplinären Funktionseinheit.

Wer selbstständig mit dringenden Beschwerden oder zu einem geplanten Untersuchungstermin ins Krankenhaus kommt, wird schon im Eingangsbereich durch Schilder oder am Empfang darauf hingewiesen, sich direkt auf Ebene 3 zu begeben. Sofern sich der Patient für wartefähig hält, zieht er am Automaten auf Ebene 3 eine Wartemarke und meldet sich am Anmeldeschalter. Alle Patienten, die aus eigener Einschätzung nicht warten können, werden aufgefordert, sich sofort anzumelden. Sie werden von einer Pflegekraft angesehen und die nächsten Schritte werden eingeleitet. Die Pflegekraft achtet auf alle sichtbaren und geäußerten Krankheitssymptome und ordnet danach den Notfall je nach Dringlichkeit in die Wartereihenfolge ein.

Auf Monitoren ist zu sehen, wer in welchem Behandlungsraum eintreten darf. „Manchmal verstehen Patienten nicht, warum andere schneller aufgerufen werden. Die Reihenfolge hängt nicht mit der Ankunftszeit, sondern nur mit der Dringlichkeit des Falles und der Fachabteilung zusammen“, so Susanne Schnepper.

Die Patientensteuerung durch das Wartemarkensystem erfolgt in der Woche von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, da mit diesem System alle Ambulanzen koordiniert werden. Wer nach 16:00 Uhr oder am Wochenende kommt, meldet sich an der Pforte, ab 21:00 direkt in der „Notfall-Aufnahme“, die deutlich ausgeschildert ist. Die Anmeldung erfolgt dann dort, ebenso wie die umgehende Begutachtung und Behandlung.

Ab 21 Uhr ist die Haupteingangstür zur Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter abgeschlossen. Notfälle treten durch die erste Eingangstür und nehmen dort über eine Sprechanlage mit Videoüberwachung Kontakt mit der diensthabenden Nachtwache auf. Je nach Zustand des Patienten wird er dann eingelassen und auf Ebene 3 gebeten oder von der Nachtwache abgeholt und zur Notfallambulanz begleitet.

Sie sind krank und Ihr Haus- oder Facharzt hat geschlossen?

Ein Krankheitsfall außerhalb der Sprechzeiten von Haus- und Fachärzten ist nicht immer ein Fall für die Notaufnahme. Nur bei akuten und lebensbedrohlichen Erkrankungen sollten Sie den Notarzt oder Rettungsdienst rufen oder sich in eine Notaufnahme begeben.

Kassenärztlicher Notdienst befindet sich im Haus

Bei einem „hausärztlichen Notfall“ handelt es sich um Beschwerden, die auch von einem Allgemeinmediziner gut behandelt werden können – eine Behandlung, die aber in diesem Moment nur aufgrund der Uhrzeit nicht in einer niedergelassenen Arztpraxis erfolgen kann.

Samstags, sonntags und an Feiertagen in der Zeit von 8:00–20:00 Uhr ist für solche Fälle die Kassenärztliche Bereitschaftspraxis (KV-Praxis) besetzt, die sich im Haus auf Ebene 3, direkt gegenüber vom Aufnahmeschalter befindet. Hier versorgen niedergelassene Mediziner diejenigen Patienten, die nicht stationär aufgenommen werden müssen. Sollte sich hier ein Fall als schwerwiegender erweisen als von ihm selbst gedacht, ist der Weg in Krankenhaus natürlich denkbar kurz. „Wir arbeiten sehr eng und vertrauensvoll zusammen, die Kollegen kennen sich“, berichtet Susanne Schnepper.

Die Öffnungszeiten und genaue Informationen aller KV-Praxen erhalten Patienten unter der bundesweit gültigen, kostenfreien Rufnummer 116117. Hier erhalten Sie auch Auskünfte zu Facharztpraxen wie zum Beispiel zur nächstgelegenen Kinderarzt- oder Augenarztpraxis, die gerade Notdienst hat.

 

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 74.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.