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Kardio-MRT

Häufige Fragen zum Kardio-MRT

Häufige Fragen zum Kardio-MRT

Wir möchten Sie an dieser Stelle zu vielen grundlegenden Fragen rund um das Kardio-MRT aufklären. Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns an.

  1. Ist die Untersuchung sehr laut?

    Eine häufige Frage ist die nach der Lautstärke des MRT. Durch Kopfhörer werden die Arbeitsgeräusche des Gerätes minimiert, über die auch die Verständigung erfolgt, auf Wunsch kann auch Musik von CD eingespielt werden, wenn Sie möchten bringen Sie ihre eigene Musik gerne mit.

  2. Ich habe Angst vor der Röhre! Was tun bei Platzangst?

    Wenn Sie Bedenken oder Platzangst haben, sprechen Sie dieses bitte an. Unser Team ist in de Lage, Ihnen zu helfen. In nahezu allen Fällen können in einem vorhergehenden Aufklärungsgespräch die Ängste genommen werden.

    Durch den ständigen Kontakt über die Gegensprechanlage wird die Untersuchung begleitet. Darüber hinaus besteht für den Patienten die Möglichkeit, sich über eine Klingel zu melden. Auch die eingespielte Musik oder eine Augenmaske können zur Beruhigung beitragen. Bringen Sie Ihre Lieblingsmusik als CD mit.

    Sollten diese Maßnamen nicht ausreichen, kann auch eine milde medikamentöse Sedierung erfolgen, doch sollten im Anschluss an die Untersuchung an diesem Tag keine Maschinen mehr geführt werden. Hierzu gehört auch die aktive Teilnahme am Straßenverkehr.

  3. Muss ich meine Medikamente absetzen?

    Im Rahmen der Stressuntersuchungen ist eine Medikamentenpause in Absprache mit dem behandelnden Arzt nötig. Dieses betrifft die Betablocker und etwaige Nitratpräparat, da diese Medikamente die geplante Belastung des Herzens verhindern. Sollte eine Adenosinbelastung vorgesehen sein, ist darüber hinaus auf koffeinhaltige Getränke und Genussmittel wie Kaffee, schwarzer Tee, Cola und Schokolade sowie Präparate wie Theophyllin 12 Stunden vor der Untersuchung in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu verzichten. Alle übrigen Medikamente sollten wie gewohnt eingenommen werden, zum Beispiel ASS, Plavix, Blutdruckmedikamente etc.

  4. Können mit dem Kardio-MRT auch Funktionswerte wie zum Beispiel die linksventrikuläre Funktion oder kardiale Vitien bestimmt werden?

    Mit der Kardio-MRT-Diagnostik kann eine Vielzahl von Messwerten bestimmt werden. Hierzu gehört neben der Größenbestimmung auch sowohl die globale als auch die regionale Funktion des Herzens. Darüber hinaus erfolgen Volumenflussmessungen in den herznahen Gefäßen.

  5. Kann man die Herzkranzgefäße oder Stents sehen?

    An der nicht invasiven (also ohne Katheter) Darstellung der Herzkranzgefäße wird intensiv gearbeitet. Dieses ist zum heutigen Stand mittels der MRT-Bildgebung noch nicht ausreichend möglich. Wohl aber gelingt die Darstellung der Abgänge der Koronararterien, zum Beispiel zur Klärung der Frage nach Abgangsanomalien.

  6. Kann das Kardio-MRT kardiale Strukturen wie Narben, Thromben oder Herztumoren differenzieren?

    Eine Domäne der Kardio-MRT-Diagnostik ist die differenzierte Darstellung von Veränderungen des kardialen Gewebes. So gelingt die Abgrenzung von narbigen Arealen, von entzündlichen Veränderungen, von Thromben oder Herztumoren sowie der kardialen Beteiligung bei systemischen Erkrankungen. Bei diesen Fragestellungen kommt ein spezielles MRT-Kontrastmittel zum Einsatz.

  7. Können Patienten mit Gelenkprothesen untersucht werden? Gibt es Grenzen für die Untersuchung oder Kontraindikationen?

    Die überwiegende Zahl der Gefäßprothesen (Stents), Herzklappenprothesen, Gelenkprothesen, weitere Metallimplantate oder entfernbarer Schmuck (Piercing) stellen keine Kontraindikationen dar. Kontraindikationen stellen jedoch implantierte Herzschrittmacher und Defibrillatoren oder Cochlea-Implantate sowie weitere funktionelle Implantate wie Neurostimulatoren oder Insulinpumpen dar.

    Auch andere metallhaltige Gegenstände wie Splitter, zum Beispiel bei Kriegsverletzungen oder aus der metallverarbeitenden Industrie oder unfallbedingt, sowie Schmuck (Piercings) und Tätowierungen je nach Lage, Alter und magnetischen Eigenschaften können Kontraindikationen darstellen.

    Wenn dergleichen bei Ihnen vorhanden sein sollte, bringen Sie bitte eine Dokumentation wie einen Prothesenpass oder Arztbericht mit oder sprechen Sie uns gezielt an.

  8. Bedarf es spezieller Vorbereitung oder einer Aufklärung?

    Vor jeder MRT-Untersuchung erfolgt eine Aufklärung des Patienten. Hierzu dienen auch Aufklärungsbögen, in denen gesondert auf die Untersuchungsmodalität eingegangen wird. Die Applikation von Medikamenten wie zum Beispiel Kontrastmittel oder Stressmedikamente wird hier besprochen. Auch wird nach metallischen Gegenständen, siehe Frage 7, gefragt.

  9. Wie lange braucht die Befundung?

    In den überwiegenden Fällen wird noch am gleichen Tag ein ausführlicher Befundbericht erstellt. Bei aufwändiger Auswertung und Nachbearbeitung kann dieses auch selten längere Zeit in Anspruch nehmen.

Haftung:

Die Angaben können verständlicherweise nicht vollständig sein, Haftungsansprüche können daher nicht geltend gemacht werden. Bitte sprechen Sie uns bei Fragen gezielt an.