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Kardio-CT

Kardio-CT: Schichtbilder des Herzens

Kardio-CT: Schichtbilder des Herzens

Zusätzlich zu allen gängigen Verfahren der Kardiologie bieten wir die kardiale CT-Diagnostik (Kardio-CT) an. Das Kardio-CT ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, die eine Strahlenbelastung für den Patienten beinhaltet und mit der sich die Herzkranzgefäße in hoher Auflösung und nicht-invasiv, d.h. ohne Herzkatheteruntersuchung, darstellen lassen.

Hier sehen Sie eine RCA-Stenose, eine Verendung der rechten Coronararterie. Dies ist ein Blutgefäß, das das Herz selbst mit sauerstoffreichem Blut und Nährstoffen versorgt. Sie verläuft an der rechten Seite und an der Rückseite des Herzens. Man nennt sie auch „rechtes Herzkranzgefäß“. Eine Verengung der RCA entsteht häufig dadurch, dass sich Kalk und Blutfette in der Wand des rechten Herzkranzgefäßes ablagern. Je nachdem, wie stark das rechte Herzkranzgefäß verengt ist, kann dadurch das Herz schlechter durchblutet werden. Es können dann verschiedene Beschwerden auftreten.


Wann setzt man das Kardio-CT ein, wann nicht?

Indikationen:

  • Klärung der Anatomie des Herzens und seiner Gefäße
  • V.a. koronare Herzkrankheit (KHK), wenn eine Herzkatheteruntersuchung als Erstmaßnahme nicht in Frage kommt
  • Darstellung und Quantifizierung von Koronarkalk
Die Abbildung zeigt in Pink die Kalkablagerungen innerhalb eines Blutgefäßes am Herzen (LAD). Es verläuft an der Vorderseite des Herzens und versorgt das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen. Diese Blutgefäße werden auch Herzkranzgefäße genannt. Man unterscheidet drei große Herzkranzgefäße. Diese drei Gefäße teilen sich später in viele kleinere Blutgefäße auf. Der Ramus interventricularis anterior (LAD) ist eines der drei großen Herzkranzgefäße.

Was spricht gegen die Kardio-CT-Untersuchung?

  • Instabile Angina pectoris
  • Akutes Koronarsyndrom (ACS)
  • Herzinfarkt
  • Starkes Übergewicht
  • Herzrhythmusstörungen
  • Hochgradig eingeschränkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz)
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Was kann das Kardio-CT?

Die kardiale Computertomographie ermöglicht die Beurteilung

  • der Anatomie des Herzens und seiner Gefäße sowie
  • des Zustands der Herzkranzgefäße (z.B. KHK)

In unserer Klinik werden jährlich mehrere hundert Kardio-CTs durchgeführt.

Im Falle unauffälliger Befunde kann im Anschluss gänzlich auf einen Herzkatheter verzichtet werden. Bei  pathologisch veränderten Gefäßen muss anderntags allerdings eine Herzkatheteruntersuchung angeschlossen werden, um die verengten Gefäße wieder zu eröffnen.