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Tipps gegen Schlaganfall

Gesünder leben – dem Schlaganfall vorbeugen

Gesünder leben – dem Schlaganfall vorbeugen

Sie haben es in der Hand, Ihr Risiko deutlich zu senken. Durch eine gesündere Lebensführung mit mehr Bewegung, gesünderer Ernährung und den richtigen Medikamenten steuern Sie mit!

Schlaganfall: Vorbeugung ist wichtig!

Nach dem Schlaganfall oder einer kurzzeitigen Durchblutungsstörung des Gehirns (TIA) möchten wir Sie dabei unterstützen, schnellstmöglich wieder ein geordnetes, weitgehend selbstständiges Leben zu führen und weiteren Schlaganfällen nach Möglichkeit vorzubeugen.

Schlaganfälle lassen sich nicht völlig vermeiden. Eine schlaganfallfreie Welt wird es ebenso wenig geben, wie eine Welt ohne Herzinfarkt oder Krebs. Aber: Sie haben es in der Hand, Ihr Schlaganfallrisiko deutlich zu senken!

Ein ausgewogener Lebensstil ist die beste Medizin, das haben zahlreiche Studien bewiesen. Wir wollen Ihnen hier einige Tipps kurz und prägnant vorstellen – als Hilfe, den Alltag gesünder zu meistern.

Schon bei mehr als zwei Flaschen Bier am Tag steigt das Schlaganfall-Risiko. Als „optimal“ gilt ein Glas Rotwein (0,2 l) zum Essen. Allerdings: Täglicher Alkoholkonsum ist schädlich – und Frauen sollten noch vorsichtiger sein als Männer.

30 Minuten pro Tag an der frischen Luft spazieren gehen – mehr ist nicht nötig. Sie könnten ja den Hund mitnehmen – oder die Tageszeitung am Kiosk kaufen. Wandern, Fahrrad fahren oder Schwimmen sind natürlich ebenfalls sinnvoll.

Übersteigt er öfter oder gar regelmäßig den Wert 140/90 mmHg, ist ein Schlaganfall beinahe vorprogrammiert. So ist die Blutdrucksenkung enorm wichtig. Dabei helfen Bewegung, Stressabbau, gesunde Ernährung und Medikamente – wenn Sie sie regelmäßig einnehmen! Zur optimalen Blutdruckkontrolle zählen auch regelmäßiges Messen und Dokumentieren zu Hause.

Obst und Gemüse gehören zu einer ausgewogenen Ernährung. Fünf Portionen pro Tag gelten als besonders gesund. Ersetzen Sie doch mal Limonade und Schokoriegel durch Apfel, Karotte, Salat und Fruchtsaft. Das schmeckt! Auch Fisch muss nicht nur freitags auf den Tisch. Zwei Mal pro Woche gegessen, liefert er uns ausreichend Omega-3-Fettsäuren. Die senken das Cholesterin im Blut und beugen der Gefäßverkalkung vor.

Zu hohe Blutfette sind neben erhöhten Blutdruckwerten die häufigsten Schlaganfall- Auslöser. Auch wenn Wurst und Fleisch lecker schmecken: Besser können wir sie genießen, wenn wir weniger davon essen. Tabletten, sogenannte „Statine“, helfen ebenso, um die Blutfettwerte zu senken und die Blutgefäße zu schützen.

Der „Kraftstoff“ des Körpers ist Blut. Ist es zu dickflüssig, kann es Gefäße verstopfen – das umliegende Gewebe bekommt zu wenig Sauerstoff und Energie. Um das zu verhindern, empfehlen Ärzte nach einem Schlaganfall oft blutverdünnende Medikamente, z.B. ASS oder Marcumar.

Neben Gerinnungshemmern sind Blutdruck- und Blutfettsenker häufig empfohlene Medikamente. Diese Präparate sind langjährig erprobt und recht gut verträglich. Auf eventuelle Nebenwirkungen wird Ihr Hausarzt mit achten.

Wer weniger isst, insbesondere weniger Fett, und sich viel bewegt hat gute Chancen, ein paar Kilo zu verlieren. Das tut nicht nur Ihren Blutgefäßen gut, sondern auch dem Bewegungsapparat.

fördert Gefäßverkalkung und Gerinnselbildung. Wenn Sie auf das Rauchen verzichten möchten, hilft Ihre Krankenkasse. Oft unterstützt sie Sie bei einer Entwöhnung finanziell.

Wer an zu hohem Blutzucker leidet, hat ein deutlich erhöhtes Schlaganfallrisiko. Bewusster essen und den Blutzucker mit Tabletten oder Insulin einstellen bewahrt Sie vor bösen Überraschungen.

Und wo bleibt der Spaß im Leben? Natürlich fällt es niemandem leicht, sich einzuschränken. Aber die Aussicht, gesünder zu leben, Schlaganfälle zu verhindern und ein paar Jahre mehr vom Leben zu haben, die finden wir aufbauend.

Die Wirkung? Gar nicht schlecht!

  • Mehr Bewegung: - 35 % Risiko (30 Minuten am Tag spazierengehen)
  • Blutdruck senken: - 25 % Risiko (mit Stressabbau, regelmäßiger Lebensführung und Medikamenten)
  • Blutfette reduzieren: - 20 % Risiko (mit gesünderer Ernährung, insbesondere Rohkost, und Medikamente)
  • Blut dünnflüssig halten - 20 % Risiko (mit Bewegung, gesünderer Ernährung und Medikamenten)
  • Gesünder essen: - 15 % Risiko (zwei Mal pro Woche Fisch, weniger Fleisch und Wurst, viel Gemüse und Obst)
  • Sich wohlfühlen: unbezahlbar!