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Gastroenterologie, Innere Medizin, Infektionskrankheiten

Wir behandeln Patienten mit Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse sowie der Gallenblase und der Gallenwege. Weitere Schwerpunkte sind Erkrankungen der Lunge sowie sämtliche Infektionskrankheiten. Unsere zertifizierte Endoskopie findet frühzeitig und mit einer hohen Qualität entzündliche und tumoröse Erkrankungen des Verdauungstraktes.

Leitung des Fachbereiches
Unter Leitung von Dr. med. Georg Krupp bietet Ihnen unsere Klinik das breitestes Spektrum der Gastroenterologie, Innere Medizin und Infektionskrankheiten an.
Georg Krupp
Chefarzt Gastroenterologie, Innere Medizin, Infektionskrankheiten, Zentrumskoordinator
Leistungsspektrum und Spezialisierungen
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Sie haben von Ihrem Hausarzt eine eingehende Untersuchung oder  Klinikbehandlung empfohlen bekommen? Während der Sprechzeiten sind wir für Sie da, klären Sie auf und erläutern die Behandlung.

  • Telefon: (02722) 60-2312
  • Sprechzeiten: Mo.–Do. von 07:30–16:00 Uhr | Fr. von 07:30–14:30 Uhr (außer an den gesetzlichen Feiertagen)
Patientenwissen
Ein umfassendes Verständnis der Fachbegriffe der inneren Medizin ist für Fachleute sowie Patienten entscheidend, um Krankheiten zu verstehen, Diagnosen zu interpretieren und Behandlungen zu erörtern. Unser kleines Glossar bietet eine strukturierte Sammlung von Definitionen und Erklärungen relevanter Termini der inneren Medizin. Lesen Sie hier die wichtigsten Fachbegriffe im Überblick.

Die Gastroenterologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarms sowie seiner Anhangsorgane wie Bauchspeicheldrüse und Leber. Die Endoskopie wird Linie zur Untersuchung und Behandlung eingesetzt. Mittels Videotechnik werden Veränderungen auf dem Bildschirm sichtbar gemacht und die notwendigen Eingriffe unterstützt.

Die enge Zusammenarbeit von Ärzten und erfahrenen Endoskopieschwestern ermöglichteine weitgehend schmerzfreie und schonende Untersuchung. Dabei gelten strenge Hygienevorschriften, deren Einhaltung durch Standards und eine sichere maschinelle Geräteaufbereitung gewährleistet werden. Eine regelmäßige Qualitätssicherungen erfolgen durch mikrobiologische Untersuchungen.

Für Notfalluntersuchungen steht ein professionelles Team mit Arzt und Krankenschwester rund um die Uhr an allen Tagen zur Verfügung.

Sodbrennen ist ein häufiges Symptom. Wiederholtes Sodbrennen weist auf eine Refluxkrankheit hin, dabei handelt es sich um eine Erkrankung des oberen Verdauungstraktes, bei der verschiedene Mechanismen zu einer Reizung der unteren Speiseröhre oder sogar zu einer chronischen Entzündung der Speiseröhre führen können.

Häufig geht Sodbrennen mit einer Hernienbildung einher. Chronisches Sodbrennen kann über einen langen Zeitraum hinweg zu ausgeprägten Entzündungen der Speiseröhre führen. Komplikationen wie Blutung, Narbenbildung mit Tumorbildung können die Folge sein. Durch verschiedene Untersuchungen kann die Ursache des Sodbrennens geklärt werden und auch die Dringlichkeit einer Behandlung. Zur Verfügung stehen hier die Spiegelung der Speiseröhre sowie des Magens, die Langzeitsäuremessung (pH-Metrie) und die Druckmessung der Speiseröhre (Manometrie). In einzelnen Fällen muss die Diagnostik durch eine Röntgenuntersuchung (Ösophagus-Breischluck) auch durch eine Computertomographie ergänzt werden.

In der Regel kann Sodbrennen oder auch eine Refluxkrankheit durch Säureblocker behandelt werden. In bestimmten Fällen kommen auch operative Verfahren in minimal-invasiver Technik in Betracht. Die Entscheidung über ein operatives Verfahren wird im Team mit Gastroenterologen und Visceralchirurgen besprochen.

Von chronischem Durchfall wird gesprochen, wenn Durchfallepisoden länger als vier bis sechs Wochen anhalten. Ursache für einen chronischen Durchfall können vielfältige Störungen des oberen, mittleren und unteren Verdauungstraktes sein. Deshalb ist neben einer differenzierten Anamnese eine Vielzahl von Untersuchungen notwendig.

Neben den normalen Endoskopien wie Magen- oder Dickdarmspiegelung mit Probeentnahmen kommen hier die Videokapselendoskopie oder auch die Dünndarmspiegelung in Betracht. Daneben werden eine Reihe von Funktionsuntersuchungen (H2-Atemteste) durchgeführt. Trotzdem gelingt es leider nicht in allen Fällen, eine eindeutige Diagnose zu stellen

Wenn auch selten auftretend, sind Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder Schwarzfärbung des Stuhles ein Alarmsymptom, dass auf eine Blutungsquelle im Verdauungstrakt hinweist. In Folge des Blutverlustes kann eine Kreislaufschwäche mit Schwindel und Atemnot auftreten. Die möglichen Blutungsquellen können vielfältig sein.

Neben gutartigen und bösartigen Geschwüren können Entzündungen, Durchblutungsstörungen, Gefäßmissbildungen oder Krampfadern der Speiseröhre Ursache sein. Eine akute Magen-/Darmblutung stellt in der Regel einen lebensbedrohlichen Notfall dar. Durch eine endoskopische Untersuchung kann die Ursache gefunden und oft in gleicher Sitzung durch ein endoskopisches Verfahren behandelt werden.

Nur in wenigen Fällen ist eine Operation notwendig. In der Regel ist die Behanldung akuter Magen-/Darmblutungen eine gemeinsame Aufgabe der im Bauchzentrum zusammen arbeitenden Gastroenterologen und Visceralchirurgen.

Die Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane ist ein wesentliches Untersuchungsverfahren in der Gastroenterologie. Damit können insbesondere Veränderungen der Leber, Galle, Milz und Nieren aber auch der Gefäße erkannt werden.

In der Hand des erfahrenen Untersuchers stellt dieses Verfahren eine nichtinvasive Untersuchung mit hohem Aussagewert dar. Die modernen Geräte bieten die Möglichkeit, den Blutfluss im Gefäß- und Dopplermodus darzustellen. Die Kontrastsonographie ermöglicht mit einem speziellen Kontrastmittel, Raumforderungen der Leber zu charakterisieren. DabeiIn vielen Fällen ist eine sicherere Unterscheidung zwischen gutartig und bösartig möglich.

Oft kann auch erst in der Kontrastsonographie sicher entschieden werden, ob eine Leber tatsächlich unauffällig ist.

Patientin mit chronischer Bronchitis haben einen regelmäßig Husten, an den meisten Tagen der Woche über mindestens 3 Monate eines Jahres. Patienten mit einer COPD entwickeln zusätzlich zum Husten Atemnot, die durch eine Bronchialverengung bedingt ist. Hauptursache der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung ist das Zigarettenrauchen.

Wiederholte bronchiale Epitheldefekte und andere Mechanismen führen zu Strukturveränderungen der Bronchien mit Bronchialverengung, vor allen Dingen in den kleinen Atemwegen. Wiederholte Entzündungsprozesse verstärken die bestehende Bronchialverengung und führen im Laufe der Jahre zu einer Instabilität der zentralen Atemwege. Die Zerstörung der Flimmerhärchen der Bronchialschleimhaut führt bei Rauchern zu einer gestörten Schleimproduktion. Der Schleimverhalt wiederum ist der Boden für weitere Infekte.

Das obstruktive Lungenemphysem zeichnet sich durch eine irreversible Erweiterung der kleinen Atemwege mit Zerstörung der Lungenbläschen aus. Dies führt zu einer verminderten Sauerstoffaufnahme im Blut mit der Folge einer zunehmenden Luftnot, insbesondere unter Belastung. In fortgeschrittenen Stadien besteht eine Atemnot in Ruhe, oft auch einhergehend mit Gewichtsverlust, schwerer Rechtsherzerkrankung mit Ausbildung von Ödemen und Leberschwellung.

Die wichtigsten diagnostischen Maßnahmen sind eine ausführliche Anamnese, der körperliche Untersuchungsbefund, Lungenfunktionsdiagnostik und Blutgasanalyse sowie eine Röntgenuntersuchung bzw. Computertomographie der Thoraxorgane. In vielen Fällen ist auch eine endoskopische Untersuchung des Tracheobronchialsystems mit Sekretabsaugung für mikrobiologische Untersuchungen notwendig.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung und das obstruktive Lungenemphysem werden medikamentös mit entzündungshemmenden Medikamenten und bronchialerweitenden Substanzen behandelt. Zu den weiteren Behandlungsoptionen gehören Antibiotika, schleimlösende Medikamente, physikalische Therapie, Sauerstofflangzeittherapie und Raucherentwöhnung.

Die Pneumonie ist eine akute Erkrankung des Lungenparenchyms durch Bakterien oder Viren. Die Erkrankung kann sich in verschiedener Weise äußern. Einerseits können grippeähnliche Symptome mit allgemeiner Abgeschlagenheit und Fieber im Vordergrund stehen, im Verlauf kommen oft Husten, Auswurf und Atemnot hinzu. Je nach Ausdehnung des Infektes der Atemwege und des Lungenparenchyms kann es zu einem eingeschränkten Sauerstofftransport kommen, daraus resultiert in vielen Fällen eine Atemnot. In schwersten Fällen kann es zu einer Streuung von Bakterien in den gesamten Organismus kommen, wodurch weitere Organe gefährdet sind. Gelegentlich kann am Ende der Infektionskette eine Sepsis mit Multiorganversagen stehen.

Eine schnelle und kalkulierte Antibiotikatherapie ist die wichtigste therapeutische Maßnahme. Die Medikamentenwahl berücksichtigt das Alter des Patienten und dessen Begleiterkrankungen. Darüber hinaus werden Bettruhe, Flüssigkeitszufuhr, physikalische und schleimlösende Therapiemaßnahmen sowie eine Sauerstofftherapie angewendet. Als diagnostische Maßnahmen kommen neben der Anamnese und dem körperlichen Untersuchungsbefund die mikrobiologische Untersuchung, die Blutgasanalyse, die Bronchoskopie mit Sekretabsaugung, die Röntgenuntersuchung der Thoraxorgane, und gegebenenfalls eine Computertomographie in Betracht.

Das Bronchialkarzinom ist die häufigste zum Tode führende Tumorerkrankung. Zigarettenrauchen ist in hohem Maße für das Entstehen von Bronchialkarzinomen verantwortlich und ist damit der bedeutsamste Risikofaktor.

Auch Passivrauchen erhöht das Risiko, eine Bronchialkarzinomrisikom zu erwerben.

Bronchialkarzinome können sich einerseits zentral im Bronchialsystem entwickeln, andererseits peripher im Lungenmantel. Die sich zentral entwickelnden Tumoren geben sich gelegentlich durch Bluthusten oder Blutbeimengungen im Sputum zu erkennen. Deshalb ist Bluthusten ein Alarmsymptom und sollte regelhaft zu einer weiteren Diagnostik führen. Die Bronchialspiegelung (Bronchoskopie) mit Videoendoskopen zeigt eine sehr gute Auflösung und ermöglicht es, solche Tumoren zu erkennen und durch Gewebeentnahme auch zu klassifizieren. Leider werden auch heute noch die meisten Bronchialkarzinome erst sehr spät erkannt, so dass in vielen Fällen eine Heilung nicht mehr möglich ist. Die Diagnostik des Lungenkrebses wird durch die Computertomographie der Thoraxorgane ergänzt. Als therapeutische Maßnahmen stehen die Operation, die Chemotherapie und die Strahlentherapie zur Verfügung, die abhängig vom histologischen Tumortyp und der Ausbreitung des Tumors zur Anwendung kommen.

Sämtliche innere Organe können durch Infektionen erkranken. Am häufigsten sind jedoch Infektionen des bronchopulmonalen Systems sowie Infektionen der Nieren und der ableitenden Harnwege.

Die Behandlung richtet sich nach der Art der Erreger und des Organsystems. Bakteriell bedingte Infektionen werden durch eine kalkulierte Antibiotikatherapie behandelt. Oft gelingt es, durch Untersuchung von Körperflüssigkeiten oder Blutkulturen den genauen Erreger zu identifizieren und entsprechend einem Antibiogramm eine gezielte Behandlung mit Antibiotika durchzuführen.

Unsere Stationen
Als Patient der inneren Medizin werden Sie vorzugsweise auf folgenden Stationen untergebracht werden.
Helios Klinik Attendorn
Hohler Weg 9
57439 Attendorn
Kontakt
Fax: (02722) 60-2420