"Bei Helios arbeiten wir stets auf Augenhöhe."

Ben kann sich keinen anderen Beruf vorstellen. Was er ganz besonders mag? Lest es nach.

Wie bist du Altenpfleger geworden?

Ich habe nach der Schule verschiedene Berufsgruppen ausprobiert. Aber irgendwie war nicht das Richtige dabei. Dann meinte meine Mutter, die selbst Altenpflegerin war, dass ich doch einfach mal ein Praktikum bei ihr im Altersheim machen sollte. Ich dachte mir: „Warum eigentlich nicht?“ Und das habe ich bis heute nicht bereut: Ab dem ersten Tag hat mir die Arbeit unglaublich viel Spaß gemacht. Und so begann ich dort meine Ausbildung. Kurz nach dem Abschluss meiner Ausbildung wechselte ich zu Helios.

Wie sieht dein Alltag als Pflegekraft bei Helios aus?

Mein Beruf ist sehr vielseitig. Wir mobilisieren die Patienten. Sprich: Wir richten sie auf, stellen sie auf die Beine und versuchen sie durch leichte Übungen fit zu halten. Aber natürlich ist auch das rein Medizinische ein wichtiger Teil unseres Berufes. Wir stellen Tabletten, messen Vitalwerte oder setzen Spritzen. Und wir kümmern uns um die Körperpflege, weil viele das nicht mehr selbst können.  

Wie sieht dieser Alltag im Team aus?

Bei der medizinischen Behandlung arbeiten wir Pfleger eng miteinander und mit den Ärzten zusammen. Das geht schon morgens mit der Teamübergabe los und mit einer gemeinsamen Visite weiter. Unser Vorteil hier im Helios Klinikum Berlin-Buch ist auch, dass wir viele Physiotherapeuten und Ergotherapeuten haben. Sie unterstützen uns mit ihren Kompetenzen, die Patienten bestmöglich zu mobilisieren. Ich sehe mich hier bei Helios deswegen nicht als Einzelkämpfer, sondern als Teil eines interdisziplinären Teams.  

Wie würdest du deine Rolle im Team beschreiben?

Wir Pfleger sind die Hauptbezugspersonen für unsere Patienten und daher über die Tätigkeit als Altenpfleger hinaus Seelsorger: Mal bin ich eine starke Schulter zum Anlehnen, mal nehme ich den Patienten in den Arm. Und wenn ich merke, dass die Person etwas bedrückt, nehme ich mir auch die Zeit und höre einfach nur zu. Eine Bindung zum Patienten aufzubauen, ist von ganz besonderer Bedeutung für unsere Arbeit.  

Wie würdest du die Teamarbeit bei euch beschreiben?

Was ich besonders schätze, ist, dass jeder ein offenes Ohr für den anderen hat. Egal, ob Pfleger, Arzt, Therapeut oder Pflegedienstleitung, wir pflegen unsere Teamkultur. Die gegenseitige Anerkennung ist wichtig und wird bei uns gelebt. Wir Pfleger kennen die Sorgen und Wünsche der Patienten. Der Arzt muss für mich immer greifbar sein. Und das ist er. Unsere Arbeit ist also durchaus auf Augenhöhe. Denn wir wissen alle, dass es nicht ohne den anderen geht und jede Position gebraucht wird.   

Wie wirst du in deiner Arbeit gefördert?

Es gibt viele Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die brauchen wir in unserem Berufsfeld auch. Helios bietet mir viel, um mich persönlich weiterzuentwickeln. Dabei entstehen auch Freiräume zur eigenen Entfaltung. Das ist ein Grund dafür, dass ich hier sehr zufrieden bin. Und die Zufriedenheit der Pfleger, gepaart mit einem guten Team, macht einfach einen guten Arbeitsplatz aus.

Was begeistert dich an der Arbeit mit den Patienten?

Einfach alles. Beispielsweise zu sehen, wie ein Mensch zu uns kommt und schon nach kurzer Zeit wieder fitter wird. Oder noch viel besser, dass er durch unsere Pflege wieder nach Hause kann. Mich begeistern aber auch die einzelnen Geschichten hinter jedem Menschen. Die meisten haben ein langes Leben hinter sich, viel zu erzählen und aufgrund der Erfahrung auch oft einen guten Rat. Da kann man als junger Mensch viel für sich selbst mitnehmen.  

Fühlst du dich von deinen Patienten wertgeschätzt?

Ja. Manchmal macht mich die Anerkennung der Patienten sogar richtig sprachlos. Dabei sind es oft die kleinen Dinge, über die sich die Patienten freuen: Da reicht ein fehlender Löffel aus, den man holt, damit der Joghurt gegessen werden kann. Man erhält darauf ein ehrliches Dankeschön oder ein Klopfen auf die Schulter. Das sind vielleicht kleine Gesten, aber sie bestätigen jeden Tag, dass das, was ich mache, wichtig ist: für den Patienten, für mich, aber eben auch für die Gesellschaft. Und das bewegt mich, jeden Morgen motiviert zur Arbeit zu gehen.