Wo ein Kindheitstraum wahr wird

Wo ein Kindheitstraum wahr wird

Hettstedt

Anja Hezel absolviert einen Teil ihres Praktischen Jahres in der Helios Klinik Hettstedt. Doch mit der Klinik ist sie schon viel früher in Berührung gekommen.

Routiniert zieht sich Anja Hezel den weißen Kittel über, schnappt sich die Box mit den Materialien zur Blutentnahme und verschwindet nach einem beherzten Klopfen hinter der Tür eines Patientenzimmers in der Helios Klinik in Hettstedt. Hier absolviert die 26-Jährige gerade einen Teil ihres Praktischen Jahres - und dass sie dafür genau in dieser Klinik gelandet ist, ist kein Zufall.

„Ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, mein Praktisches Jahr (PJ) in der Allgemein- und Viszeralchirurgie in der Helios Klinik Hettstedt zu machen“, berichtet Anja Hezel, die in Hettstedt aufgewachsen ist. „Auch alle meine Praktika und einen Teil meiner Famulatur habe ich hier absolviert.“ Und das erste Praktikum ist mittlerweile schon zwölf Jahre her. "Auch alle meine Praktika und einen Teil meiner Famulatur habe ich hier absolviert." Anja Hezel, PJ Allgemein- und Viszeralchirurgie

Doch mit der Helios Klinik Hettstedt ist Anja Hezel schon viel eher in Berührung gekommen. „Meine Mama arbeitet auch hier“, verrät die junge Medizinstudentin mit einem Lächeln im Gesicht. „Deshalb habe ich schon früh eine Verbundenheit zu diesem Haus hier entwickelt.“

Anja Hezel, die in Leipzig Medizin studiert, hat sich schon während des Studiums viele Gedanken über ihre Tertiale gemacht und sich bewusst für Kliniken mit familiärer Atmosphäre entschieden. „In großen Häusern braucht man viel Glück, im OP nicht nur in der letzten Reihe zu stehen. In Hettstedt ist das anders. Hier ist man fest ins Team eingebunden, das ist mir besonders wichtig“, sagt Anja Hezel. „Man ist auch viel näher dran am Geschehen und hat einen guten Draht zu den Ärzten, dem pflegerischen Personal und dem Funktionsdienst – eigentlich dem ganzen Team.“

Während ihres Tertials in Hettstedt durfte sie unter anderem Visiten vorbereiten und aktiv an ihnen mitwirken, indem sie diese schriftlich in der elektronischen Patientenakte dokumentierte. „Indem ich das höre, schreibe und lese, kann ich mich sehr gut in die Denkweise hineinversetzen und Zusammenhänge verstehen“, sagt Anja Hezel. Auch Sprechstundenluft durfte die Medizinstudentin in Hettstedt bereits schnuppern. „Ich habe den jeweiligen Arzt begleitet und die Anamnese und körperliche Untersuchung durchgeführt, bevor der Arzt mit dem Patienten gesprochen hat.“

Besonders beeindruckt hat sie die Arbeit im Operationssaal. „Bei der OP wurde mir viel zur Anatomie erklärt und ich habe verschiedene Nahttechniken gelernt, die ich im Anschluss zu Hause an Hähnchenschenkeln geübt habe“, berichtet Anja Hezel und lacht. „Unter Anleitung des Chefarztes habe ich nach Operationen auch an Patienten nähen dürfen. Die Kollegen waren wirklich besonnen und haben sich dafür viel Zeit mit mir genommen.“

Lobende Worte hat Dr. med. Jan Wieland, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helios Klinik Hettstedt, für Anja Hezel übrig.

„Ich habe Frau Hezel als eine freundliche, fleißige und sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitern sehr aufgeschlossene, höfliche Persönlichkeit kennengelernt. Frau Hezel hat sich entschieden ihr PJ-Tertial Chirurgie in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung zu absolvieren. In unserem kleinen Team hat sie das Gefühl bekommen, jeden Tag gebraucht zu werden“, berichtet Dr. Wieland. „Sie wird bei der Arbeit auf der Station, in der Ambulanz und im Operationssaal eingesetzt. Meinen Kollegen und mir ist es wichtig, junge Kollegen während ihrer PJ-Zeit in unserem Akademischen Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für das Fachgebiet Chirurgie zu begeistern. Wir zeigen ihnen gern die Möglichkeit auf, gegebenenfalls später als Chirurg arbeiten zu können.“

Dass Anja Hezel einmal Humanmedizin studieren wird, stand für sie schon im Kindesalter fest. „Ich habe mich immer dafür interessiert, was meine Mama auf Arbeit leistet und wie der menschliche Körper funktioniert.“ Als kleines Mädchen blätterte sie schon in kindgerechten Büchern zum Thema. „Meine Lieblingssendung im Fernsehen war ,Es war einmal… das Leben‘“, erinnert sich Anja Hezel zurück.

"Ich habe nie an der Entscheidung gezweifelt, Medizin zu studieren." Anja Hezel, PJ Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ein festes Ziel vor Augen zu haben, so berichtet es die Medizinstudentin, habe ihr auch zu Schulzeiten geholfen. „Ich wusste schon früh, welche Leistungen ich für meinen Traumberuf erbringen musste.“ Und nun steht für Anja Hezel das Ende ihres Studiums kurz bevor. Im Mai wird sie den letzten Abschnitt der ärztlichen Prüfung in Angriff nehmen und im Anschluss ihre Facharztausbildung beginnen. „Ich würde später gern in der Anästhesie arbeiten“, verrät Anja Hezel und träumt davon, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Bettina Röder-Hezel ist Oberärztin der Anästhesie und Intensivmedizin in der Helios Klinik Hettstedt. „Ich habe nie an der Entscheidung gezweifelt, Medizin zu studieren“, sagt Anja Hezel.

Einen Ausgleich zu Arbeit und Studium findet die 26-Jährige vor allem im Sport: Sie hält sich mit Joggen und Yoga fit, beschäftigt sich außerdem mit Meditation und Persönlichkeitsentwicklung. Auch im Internet ist Anja Hezel gern unterwegs, sie betreibt einen Blog und ist aktiv bei Instagram. „Da geht es aber zur Abwechslung mal nicht um Medizin“, sagt sie und lacht.

 

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Fotocredit: Dagmar Mansfeldt, Helios Klinik Hettstedt


Die Helios Klinik Hettstedt, Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist ein Haus der Basisversorgung mit den Fachbereichen Orthopädisch-traumatologisches Zentrum, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Innere Medizin mit Stroke-Unit, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie, Psychiatrie/Psychotherapie/Tagesklinik, Palliativmedizin, Physiotherapie sowie einer gynäkologischen Grundversorgung und einer an der Klinik angesiedelten radiologischen Praxis.


Die Helios Klinik Sangerhausen, Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist ein Haus der Basisversorgung mit den Fachbereichen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Gefäßchirurgie, Geriatrie, Innere Medizin, Neurologie mit Stroke-Unit, Kinderheilkunde- und Jugendmedizin, Nephrologie/Dialysezentrum, Unfallchirurgie und Orthopädie, einer psychiatrischen Tagesklinik, einer Belegabteilung Augenheilkunde, einer Physiotherapie sowie einer an der Klinik angesiedelten radiologischen Gemeinschaftspraxis und einer HNO-Praxis. Des Weiteren verfügt die Klinik über vier Schwerpunktzentren: Zentrum für Altersmedizin, Zentrum für Gefäßmedizin, Zentrum für Viszeralmedizin und ein Zentrum für kurzstationäre Behandlung.

 

Die Helios Klinik Lutherstadt Eisleben, Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ist ein Haus der Akut- und Basisversorgung mit den Fachbereichen Innere Medizin, Kardiologie mit Herzkatheterlabor und Elektrophysiologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Anästhesie/Intensivmedizin, Geriatrie mit Palliativeinheit und geriatrischer Tagesklinik, Gynäkologie, Orthopädisch-traumatologisches Zentrum, Psychiatrische Tagesklinik mit Psychiatrischer Institutsambulanz, Urologie, der Physiotherapie sowie einer an der Klinik angesiedelten radiologischen Praxis.

 

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

 

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

 

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:
Sophie Elstner
Helios Klinik Sangerhausen
Helios Klinik Lutherstadt Eisleben
Helios Klinik Hettstedt
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