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Erektionsstörung – wenn der Mann nicht kann

Den meisten Männern ist es unangenehm und sie sprechen nicht gerne darüber, dabei sind 150 Millionen Männer weltweit von ihr betroffen – der Erektionsstörung. Aber wer oder was kann helfen? Der Gesundheitspodcast „Bitte freimachen!“ gibt Antworten.

14. September 2023

Wir kennen sie wahrscheinlich alle: Die kleine blaue Pille, an die wir sofort denken, wenn es um eine Erektionsstörung bei Männern geht. Für manche kann sie die richtige Unterstützung sein. Ein Wundermittel ist sie jedoch nicht, denn bei einer Erektion spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle.

„Es ist ein sensibles, aber wichtiges Thema“, sagt Omar Maghaireh, Oberarzt in der Urologie im Helios Klinikum Bonn/Rhein Sieg. Wenn wir nach der Ursache suchen, ist es erstmal hilfreich zu verstehen, wie eine Erektion überhaupt funktioniert. Fünf Aspekte müssen gegeben sein, damit ein Penis steif wird. Es ist also ein komplexer Prozess, der schon im Kopf beginnt, weiß der Experte. In Zeiten von Social Media, dem Druck zu performen und gegenseitigem Vergleichen ist es nicht untypisch, dass auch viele Männer unter 40 zu Omar Maghaireh in die Sprechstunde kommen. Ein lockerer Spruch und vor allem das richtige Maß an Empathie helfen, sich dem Thema gemeinsam anzunähern.

Dank intensiver Forschung hat sich das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten deutlich erweitert, sodass Patienten heute sehr gezielt behandelt werden können. Sexuelle Funktions- oder Erektionsstörungen sollten definitiv kein Tabuthema sein, sagt Moderatorin Lisa Schultheis. Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn Betroffene sich unwohl fühlen, vielleicht Versagensangst haben oder sich schämen. Aber diese Podcast-Folge zeigt, dass es sich um eine anerkannte Krankheit handelt, für die es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Welche das sind, verrät die neue Folge des Gesundheitspodcast „Bitte freimachen!“ mit dem Titel: Erektionsstörungen – wenn der Mann nicht kann.

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