10 Tipps für das erste Weihnachtsfest mit Baby

10 Tipps für das erste Weihnachtsfest mit Baby

Das erste Weihnachten mit Baby ist für dich etwas ganz Besonderes. Natürlich soll dabei am besten direkt alles perfekt sein: Der Baum glitzert, das Essen schmeckt köstlich, die Stimmung am Festtag ist besinnlich und harmonisch. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Denn mit eurem neuen Familienmitglied ist eben nicht immer alles planbar.

Damit sich dein Gemütszustand nicht in den Keller verabschiedet (sondern höchstens der Schwiegervater zum Weinholen), haben wir ein paar Tipps, Tricks und Ratschläge gesammelt, die dich und deine Familie möglichst entspannt durch die anstehenden Feiertage bringen.

1. Gute Vorbereitung ist das A und O

Vorbereitung ist die halbe Miete. So zumindest die weit verbreitete Annahme.
Aber hier gilt: Plane nicht zu wenig aber auch nicht zu viel. Denn dein Baby hält sich nicht an ein vorgefertigtes Drehbuch und auch die perfekte To-Do-Liste wird vom Sprössling gerne mal mit Nichtachtung abgestraft. Deswegen: Überlege dir einen grundsätzlichen Ablauf und bewahre dir genug Flexibilität für Plan B und C vielleicht auch D.

2. Babyutensilien? Check!

Haben wir genug Windeln? Brauchen wir noch eine Reservepackung Feuchttücher?
Und wo ist eigentlich die Wundschutzcreme? Bevor ihr in die Feiertage startet, solltet ihr euren Grundbestand an Babyutensilien überprüfen – macht euch dafür am besten eine Check-Liste, damit im Trubel wirklich nichts in Vergessenheit gerät.

3. Keine weiten Fahrten mit Baby

Alle Jahre wieder … seid ihr bisher in das vollgepackte Auto gestiegen, um die Festtage mit Familie und Freunden zu verbringen? Dieses Jahr solltest du zum Wohle deines Nachwuchses (und deiner Nerven) Kilometer sparen. Denn weite Fahrten mit Baby bedeuten zusätzlichen Stress und Planungsaufwand, der vor allem zum ersten gemeinsamen Fest vermieden werden sollte.

4. Geschenkewahnsinn? Weniger ist mehr!

Baby mit Kristkugeln

Wenige dafür aber sinnvolle und ausgewählte Präsente haben eine deutlich größere Wirkung als die XXL-Geschenkeflut unter dem Christbaum. Mehr ist mehr? Eher nicht!

Das Baby bekommt von Schleifchen, buntem Geschenkpapier und großen Plüschtieren eh noch nicht viel mit. Kommuniziert das vorher auch an eure Liebsten, damit es am Heiligabend keine unerwünschten Überraschungen gibt.

5. Vermeide Experimente in der Küche

Du siehst schon das Grauen von einem stundenlangen Koch-Marathon vor dir, während das Kind in der Wiege schreit und beschäftigt werden möchte? Niemand verlangt von dir, dass du mit Säugling ein mehrgängiges Sternemenü auf die Tafel zauberst. Setze hier also lieber auf klare Aufgabenverteilung hinter dem Herd. Du bist aber eine leidenschaftliche Festtagsköchin oder ein passionierter Weihnachtskoch? Dann wähle doch in diesem Jahr ein einfaches, bereits erprobtes Gericht. An das aufwändige Zwölf-Stunden-Festtagsmahl kannst du dich ja im nächsten oder übernächsten Jahr wieder wagen.

6. Weihnachtsdeko? Schlicht ist Trumpf!

Lichter, Glanz, Funkeln … Klar ist das schön und gehört für viele zum perfekten Weihnachtsambiente dazu. Aber Vorsicht: denn ausgefallene Dekostücke, Kerzen und Tannenbaumbeleuchtung sind für deinen kleinen Familienzuwachs eine erstzunehmende Gefahrenquelle. Steckdosen solltest du also mit einer Kindersicherung ausstatten, die Schalter für die Lichterkette außer Reichweite befestigen. Auf echte Kerzen auf dem Baumgrün solltet ihr grundsätzlich mit Baby verzichten, genauso wie auf Lametta und Glitzer – sie sind durch das enthaltene Plastik gesundheitsschädlich und landen schnell mal unbemerkt im Mund eures Sprösslings. Setze daher eher auf Naturmaterialien wie Papier und Holz.

7. Rituale kreieren

Der Weihnachtsmann kommt immer nach dem Gänseessen, ein langer Weihnachtsspaziergang ist eure Lieblingstradition, und nach der ausgiebigen Bescherung schmökert ihr gern stundenlang in alten Fotoalben? Wenn euer Kind größer ist, sind das großartige und besondere Rituale. In den ersten Lebensjahren müsst ihr diese möglicherweise etwas abwandeln. Denn auch hier sollte euer jüngstes Familienmitglied immer Vorrang haben: Muss es weinen oder hat die Nase voll vom trubeligen Weihnachts-Tam-Tam, muss umdisponiert werden – auch wenn das heimelige Weihnachtssingen gerade noch so schön ist.

8. Sharing is Caring

Weihnachten mit Baby

Anstatt des „Oh-du-Fröhliche“-Chorus am heimeligen Lagerfeuer steht dieses Jahr wahrscheinlich doch eher der Rückzug mit einem schreienden, reizüberfluteten Kleinkind auf dem Programm. Das ist schade, aber die Realität.


Plane deswegen unbedingt Phasen ein, in denen du dich ganz dem Baby widmen kannst. Damit das stress- und sorgenfrei funktioniert, kannst du an dieser Stelle die anderen Familienmitglieder für eine entlastende Aufgabenverteilung ins Boot holen. Sharing is Caring! Beim Tischdenken, dem Unterhaltungsprogramm oder der Chaos-Beseitigung sollte jeder mit anpacken. Und nicht vergessen: Runter vom Vollgas und Pausen machen!

9. Perfektionismus ade!

Wenn ihr es bis hierher geschafft habt, ist euch sicher eines bewusst geworden:
Perfektionismus hat an eurem ersten gemeinsamen Weihnachtsfest nichts zu suchen.
Ganz im Gegenteil. Denn das festliche Stichwort lautet: Improvisation in dieser Weihnachtsedition!

gluehbirne

Aufgepasst vor diesen weihnachtlichen Stolperfallen:

Lange Tischdecken:

Es ist schnell passiert: Dein Kind krabbelt zur baumelnden Tischdecke und zieht kräftig daran. Im schlimmsten Fall landet heißer Glühwein, Kerzen oder Kaffee auf dem Baby. Deswegen verzichte dieses Jahr auf lange Tischläufer oder wähle eine Decke, die nicht über Tischkante ragt.

Zerbrechlicher Tannenschmuck:

Achte darauf, dass dein Weihnachtsbaumschmuck nicht zerbrechlich oder gar scharfkantig ist. Auch Dekoschalen, Kränze, Streichhölzer und Kabel sollten unbedingt außerhalb der Greifweite des Sprösslings verwahrt werden.

Nussschalen

Sie gehören zu den Lebensmitteln, an denen sich Babys am schnellsten verschlucken können. Hab also ein Auge darauf, dass Nüsse und Schalen nicht auf dem Boden und so auch schnell im Mund des Babys landen. Vielleicht gibt es dieses Jahr einfach nur Mandarinen und Schokolade?