Die Operation

Die Operation

Am häufigsten treten Tumore im Kopfbereich der Bauchspeicheldrüse auf. Wegen ihrer direkten Nähe zu anderen Organen des Verdauungstraktes sowie zu lebenswichtigen Gefäßstrukturen des Oberbauches gilt eine Operation als besonders herausfordernd.

Mit unserer hohen chirurgischen Expertise kann die vollständige onkologische Entfernung des Bauchspeicheldrüsenkopfes mitsamt des Zwölffingerdarms und der versorgenden Lymphknotenstationen erzielt werden. Gleichzeitig erfolgt die Wiederherstellung der Nahrungspassage.

So wird verfahren, wenn der Tumor im Rahmen einer OP direkt entfernt werden kann. Scheint dieses Vorgehen zunächst nicht erfolgversprechend, ist es oftmals möglich, den Tumor durch eine Vorbehandlung mit Chemotherapie und/oder Radiochemotherapie zu behandeln, um auf diese Weise ein resektables Stadium zu erreichen, d.h. um den Tumor operativ zu entfernen.

Wann kann eine OP noch in Frage kommen?

Selbst wenn eine Operation nur begrenzt Erfolg verspricht, kann ein chirurgischer Eingriff belastende Symptome wie Gelbsucht oder eine erschwerte Nahrungsaufnahme verbessern.

Treten Tumore in anderen Bereichen der Bauchspeicheldrüse auf, kann eine Pankreasschwanzentfernung oder gar eine vollständige Entfernung der Bauchspeicheldrüse nötig sein.

Dank eines Teams aus erfahrenen Operateuren und Intensivmedizinern sowie einer umfassenden Versorgung rund um die Uhr ist eine optimale Betreuung und Überwachung der Patienten mit diesem anspruchsvollen Krankheitsbild im Helios Klinikum Emil von Behring gegeben.