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Strahlung nutzen wie ein Skalpell

Strahlung nutzen wie ein Skalpell

Die sogenannte „stereotaktische Strahlentherapie“ ist eine Sonderform der Bestrahlung.

Abb. Bestrahlungsplanung „Stereotaktische Radiotherapie“ Singuläre Lungenmetastase linksseitig, Dosis 3 x 15 Gy. Hier wird die Metastase mit drei Bestrahlungseinheiten behandelt, wodurch eine Kontrollrate von 90 % nach 3 Jahren erreichbar ist.

Bei der „stereotaktischen Strahlentherapie“ können klar gegen benachbartes gesundes Gewebe abgrenzbare Tumore oder Metastasen mit einer sehr gezielten und hoch dosierten Bestrahlung in vielen Fällen effektiv behandelt werden, beispielsweise im Gehirn oder in der Lunge. Auf Grundlage einer dreidimensionalen computergestützten Bestrahlungsplanung kann der Tumor punktgenau aus mehreren Richtungen bestrahlt werden. Im Zielvolumen treffen sich alle Strahlen und addieren sich nur hier zur Gesamtdosis, so dass das umgebende Gewebe optimal geschont wird.

Diese Behandlungsoption wurde in ganz Wuppertal bislang nicht angeboten. Da die stereotaktische Bestrahlung häufig nur wenige Sitzungen (meistens nur eine bis drei Sitzungen) benötigt, ist sie besonders komfortabel. Wenn nur eine Sitzung ausreicht, spricht man hier auch von „Radio-Chirurgie“.

Kopfstereotaxie

Dosisfluenz einer stereotaktischen Bestrahlung (Radiochirurgie) zur Behandlung einer Hirnmetastase frontal links mit einer Dosis von 1 x 20 Gy.

Abbildung 1: Transversale Darstellung

Abbildung 2: Sagittale Darstellung

Abbildung 3: Lagerung
Der Kopf wird mit einer individuell angefertigten Gewebe-Maske fixiert, durch die der Patient sehr gut atmen kann. So wird die exakte Platzierung der Bestrahlung sichergestellt. Die Behandlung selbst dauert nur einen kurzen Moment.