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Neurochirurgie

Hier erfahren Sie, was wir für Sie tun können.

Fachbereich Neurochirurgie

Im MVZ Kassel stehen Ihnen hocherfahrene Neurochirurgen für die persönliche Beratung, Behandlung und Nachsorge bei sämtlichen neurochirurgischen Krankheitsbildern des Schädels und Gehirns, des peripheren Nervensystems und der Wirbelsäule zur Verfügung.

Störungen des Nervensystems können zu gravierenden Einschränkungen führen: Lähmungen, Taubheitsgefühle oder Nervenschmerzen sind in vielen Fällen auf Nervenschädigungen durch benachbarte Strukturen zurückzuführen. Hier setzt die Neurochirurgie an: Sie beschäftigt sich mit der operativen, aber auch nicht-operativen Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems und seiner Umgebungsstrukturen.

Ein großer Vorteil besteht bei uns in der kontinuierlichen Versorgung unserer Patienten aus einer Hand: Der Arzt berät Sie persönlich, führt bei Bedarf selbst die Operation durch und überwacht auch die Nachsorge und Folgebehandlung. Somit ist eine kompetente Betreuung unserer Patienten während des gesamten Behandlungsverlaufs gewährleistet.

Zweitmeinung

Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft e.V. möchte Sie dabei unterstützen, eine neutrale Stellungnahme Ihres Falls durch erfahrene Wirbelsäulen-Spezialisten zu bekommen und empfiehlt, eine Zweitmeinung einzuholen.

Das Ziel der ärztlichen Zweitmeinung ist nicht die Kontrolle des erstbehandelnden Arztes, sondern eine neutrale Begutachtung des ärztlichen Erstbefundes. Eine zweite Meinung kann die aktuell geplante Therapie bestätigen oder neue Behandlungswege aufzeigen.

Eine Zweitmeinung kann helfen, Alternativen zu prüfen, Klarheit zu gewinnen, Entscheidungen zu treffen und mit einem besseren Gefühl in die Behandlung zu gehen.

Einen Termin zum Einholen einer ärztlichen Zeitmeinung erhalten Sie in unserem Kontaktbereich. Bitte bringen Sie alle Vorbefunde und Arztbriefe sowie Röntgen-, CT-, MRT-Bilder mit.

 

Unser Leistungsspektrum

Unsere Fachärzte für Neurochirurgie werden nach Abschluss der Diagnostik mit Ihnen besprechen, was die Ursache Ihrer Beschwerden ist, und welche Therapieverfahren für Sie in Frage kommen. Wir bieten eine umfassende Beratung bei sämtlichen neurochirurgischen Krankheitsbildern:

  •     Tumore und Fehlbildungen des Gehirns, der Wirbelsäule und des Rückenmarks sowie des peripheren Nervensystems
  •     Gefäßprozesse des Gehirns und Rückenmarks
  •     Tumore der Hypophyse
  •     Liquorzirkulationsstörungen (Hydrozephalus)
  •     Schmerzsyndromen (z. B. Gesichtsschmerz, Karpaltunnelsyndrom, Ulnarisrinnensyndrom)
  •     Bandscheibenvorfälle und Verengungen des Wirbelkanals
  •     Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule (Verschleiß von Bandscheiben und Gelenken)
  •     Deformitäten der Wirbelsäule (Skoliose, Kyphose, Wirbelgleiten, MMC/Spina bifida)
  •     Anhaltende Beschwerden nach Voroperationen an der Wirbelsäule

In manchen Fällen können neurochirurgische Krankheitsbilder, wie z.B. Bandscheibenvorfälle, ohne Operation behandelt werden. In diesen Fällen bieten wir Ihnen eine konservative oder interventionelle Behandlung an.

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen eine Operation erforderlich ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn zunehmende Gefühlsstörungen, Lähmungserscheinungen oder sogar Funktionsstörungen von Blase oder Mastdarm auftreten. In diesen Fällen besteht die Gefahr, dass Rückenmark oder Nervenwurzeln dauerhaft geschädigt werden. Die Operation muss dann rasch erfolgen. Eine Operation sollte auch dann in Betracht gezogen werden, wenn eine konservative (nicht-operative) Behandlung über längere Zeit ohne Erfolg geblieben ist. Unsere Fachärzte werden Sie selbstverständlich auch in diesen Situationen umfassend beraten und unterstützen.

Die operative bzw. interventionelle Behandlung sämtlicher oben genannter Krankheitsbilder der Wirbelsäule und der peripheren Nerven erfolgt in den (ehem.) DRK-Kliniken Nordhessen in Kassel.
Die operative und intensivmedizinische Notfallversorgung von Schädel-Hirn-Verletzungen, Hirnblutungen und schweren Schlaganfällen, raumfordernden und zu neurologischen Ausfällen führenden Hirntumoren und anderen Akuterkrankungen erfolgt in Kooperation mit den Kliniken für Unfallchirurgie und Neurologie an den (ehem.) DRK-Kliniken Nordhessen.

Nach einer Operation werden Sie schmerztherapeutisch sowie krankengymnastisch entsprechend Ihrer persönlichen Bedürfnisse betreut. Nach Abschluss der stationären Behandlung erfolgt die Weiterbehandlung in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt.