Knie- und Hüftgelenkersatz

Der Ersatz des Knie- oder Hüftgelenkes stellt heute die erfolgreichste orthopädische Operation dar.

Knie

Der Ersatz eines Gelenkabschnitts, z. B. innenseitig, lässt sich bereits über eine Schnittlänge von ca. 6 - 8 cm realisieren, der Krankenhausaufenthalt ist mit ca. 6 Tagen sehr kurz. Das Ziel ist der Erhalt der vollen Kniefunktion bei Vollbelastung bereits nach wenigen Wochen. Ist das Knie vollkommen verschlissen, kommen moderne Oberflächenersatzprothesen zum Einsatz, von denen im Durchschnitt noch über 90 % nach 10 Jahren unverändert funktionieren. Genauere Informationen geben wir Ihnen im persönlichen Gespräch.

Hüfte

Über einen 6 - 8 cm langen Hautschnitt implantieren wir Standardhüftprothesen, dass heißt, dass der Gelenkersatz quasi in Schlüssellochtechnik erfolgt und die Größe des Zuganges nur noch von der Prothesenkomponentengröße limitiert wird. Wichtig ist bei der Implantatwahl den individuellen Anspruch des Patienten an das neue Hüftgelenk zu beachten. Hier kommen Ihnen modernste Gleitpaarungen und Werkstoffe zu gute.  Minimal-invasiv bedeutet für uns neben der Schnittgröße auch minimaler Knochenverlust. Beim Hüftverschleiß des jungen Menschen ist - bei zu erwartenden Wechseloperationen in der ferneren Zukunft - der Erhalt der Knochensubstanz vordringliches Ziel. Mit dem Oberflächenersatz, also der »Überkronung« der geschädigten Gelenkflächen kann diesem Ziel Rechnung getragen und die nahezu volle Gelenkfunktion erhalten bzw. wiederhergestellt werden.

Custom-made/Sonderprothetik des Hüft- und Kniegelenkes

In den letzten Jahren hat die Knie- und Hüftendoprothetik große Schritte hinsichtlich der individuell angepassten Implantate genommen. Hierzu werden seit langem von verschiedensten Firmen, wie z.B. AQ-Implant, Conformis und DePuy, nach entsprechenden Meßverfahren individuell geformte Hüft- und Knie-Endoprothetik angeboten.

Insbesondere bei schweren Deformitäten, posttraumatischen Veränderungen und Defektsituationen sowie bei Wechseloperationen sind diese individuell angepassten Implantate von großem Wert und führen i.d.R. zu exzellenten postoperativen Ergebnissen.

Unabhängig davon werden bei besonderer Schwere und Achsfehlstellung, insbesondere i.B. der Knie-Endoprothetik, Computernavigations- verfahren intraoperativ zur Korrektur und zur Austestung der korrekten Implantatstellung regelhaft verwendet.

Dr. Wohlgemuth benutzt in diesem Zusammenhang das Navigationssystem der Firma Braun Aesculap erfolgreich seit über 10 Jahren i.B. der Knie-Endoprothetik.

Im detaillierten Gespräch stellen wir Ihnen unsere Erfahrungen vor. Dr. Wohlgemuth hat in den letzten Jahren über 11.000 erfolgreiche Operationen durchgeführt.

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