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Wirbelsäulenvermessung

Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Die Ursachen sind sehr vielfältig. Neben morphologischen Veränderungen, wie z.B, Verschleiß oder Bandscheibenvorfällen können auch minimale Veränderungen in der Stellung der Wirbelsäule zu starken Schmerzen führen.

Mit der 3 D Wirbelsäulenmessung steht uns eine Methode zur Verfügung, die diese Fehlstatik objektivieren kann. Da die Messung ohne Strahlenbelastung durchgeführt wird, ist sie auch für Kinder und Jugendliche geeignet.

Für wen eignet sich die 3 D-Wirbelsäulenmessung?

  • Bei chronischen oder wiederholt auftretenden sowie therapieresistenten Rückenbeschwerden.
  • Zur Vermessung und Verlaufskontrolle von Wirbelsäulenverkrümmungen (z.B. Skoliosen, Rundrücken etc.).
  • Zur exakten Ermittlung von Beinlängendifferenzen oder Beckenschiefständen.
  • Zur Anpassung und Überprüfung spezieller therapeutischer Maßnahmen und Korrekturmaßnahmen (z.B. Schuhausgleich).
  • Bei einseitiger körperlicher oder sportlicher Belastung.
  • In der Verlaufskontrolle nach Endoprothesenimplantation an Hüft- oder Kniegelenken.

Wie funktioniert die 3 D-Wirbelsäulenmessung?

Der Patient steht vor einer Vermessungseinheit, bestehend aus einem Projektor und einer Videokamera. Röntgenstrahlung kommt bei der Messung nicht zum Einsatz.

Mit dem Projektor wird ein Lichtraster auf den Rücken des Patienten projiziert. Mittels Kamera wird das entstehende Bild auf einen Computer übertragen. Dabei werden Referenzpunkte am Rücken benutz, die eindeutig definiert sind. Hieraus lässt sich der Beckenstand, die Rotation der Wirbelsäule und ihre Krümmung ableiten. Es lassen sich also Beckenschiefstellungen oder -verdrehungen, Fehlstatiken und Fehlkrümmungen erfassen.

Zudem kann die gleichmäßige Belastung der Beine gemessen werden und bei Beinverkürzung/ Beckenschiefstand kann durch millimeterweise Erhöhung der betroffenen Seite die optimale Stellung von Becken und Wirbelsäule ermittelt werden. Es werden dabei Informationen über die Körperstatik ermittelt, die über die Befunde von Röntgen, Computer- und Kernspintomographie hinaus gehen. Diese neue Untersuchungsmethode ist ergänzend zu diesen diagnostischen Verfahren zu sehen.

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