Gesetzliche Vorgaben vollumfänglich meistern

Jedes Unternehmen bewegt sich auf einem Markt mit gesetzlichen Rahmenbedingungen. Konformität bedeutet in diesem Zusammenhang die Erfüllung aller Anforderungen, die für Unternehmen im Rahmen des dualen Systems aus Arbeits- und Gesundheitsschutz in Deutschland relevant sind.

Die Umsetzung dieser Vorgaben erfordert einerseits die Schaffung und Entwicklung geeigneter Prozesse, andererseits auch das Vorhandensein von adäquater Fachkompetenz.

Die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben sollte für Ihr Unternehmen einen echten MehrWERT schaffen – und nicht nur mehr Arbeit. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, wie Sie gesetzliche Vorgaben effizient, sicher und nachhaltig umsetzen können.

Unsere erfahrenen und interdisziplinären Teams bieten Ihnen umfassende Beratung und praxisgerechte Betreuung aus einer Hand – Damit Sie sich auch in Zukunft auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. 

Vorsicht ist besser als Nachsicht – das gilt auch für die Gesundheit. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Check-Ups können dabei helfen, gesundheitliche Risiken oder Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen. Das zeigt Handlungsmöglichkeiten auf und steigert die Heilungschancen.

Die grundlegende staatliche Rechtsvorschrift für die arbeitsmedizinische Vorsorge ist seit 2008 die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), die durch arbeitsmedizinische Regeln konkretisiert wird. Ergänzend können folgende Regelungen hinzugezogen werden:

  • DGUV Information 240-XX ("Handlungsanleitung für die arbeitsmedizinische Vorsorge")
  • DGUV Grundsätze für arbeitsmedizinische Untersuchungen
  • Röntgen- und Strahlenschutzverordnung (RöV, StrSchV)
  • Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

Auf Basis einer fundierten Gefährdungsbeurteilung  beraten wir Sie gerne, welche Vorsorgeuntersuchungen in welchem Rhythmus für Ihre Mitarbeiter sinnvoll sind.

Darüber hinaus können arbeitsmedizinische Untersuchungen – neben der Vorsorgeuntersuchung – auch als Eignungsuntersuchung von Beschäftigten für bestimmte Arbeiten oder vor der Einstellung eines Beschäftigten nötig werden. 

Als ein Organ des betrieblichen Arbeitsschutzes ist der Arbeitsschutzausschuss nach §11 Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) ab einer Betriebsgröße von 20 Personen verpflichtend.

Wir unterstützen Sie...

  • in der Prozessgestaltung und Implementierung
  • durch Mitwirkung in der operativen Umsetzung
  • durch Beratung mit Fokus Beschäftigten-Gesundheit

Werden Risiken rechtzeitig erkannt, können Beschäftigte informiert und sensibilisiert werden, bevor etwas passiert. Als Teil eines systematischen Arbeitsschutzes sind Begehungen besonders sinnvoll.

Dazu bieten wir Ihnen:

  • regelmäßige Begehungen der Arbeitsstätten und Arbeitsplätze gemeinsam mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Sicherheitsingenieur und/oder weiteren betrieblichen Akteuren
  • darauf aufbauend die Empfehlung von Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Ergonomie-Beratung am Arbeitsplatz (verhältnisbedingte Prävention) und Motivation der Beschäftigten zum gesundheitsgerechten Verhalten an ihrem Arbeitsplatz (verhaltensbedingte Prävention)

Beschäftigte haben ein Recht auf sichere und gesunde Arbeitsplätze. Deshalb ist eine Gefährdungsbeurteilung für jeden Betrieb und jede Tätigkeit gesetzlich vorgeschrieben – unabhängig von der Beschäftigtenanzahl. Die Verpflichtungen und Aufgaben des Arbeitgebers sind umfangreich und im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) geregelt. Sie werden in der DGUV Vorschrift 1 zur Unfallverhütung näher erläutert. 

Wir unterstützen Sie...

  • bei der Beurteilung von Arbeitsbedingungen unter Beachtung von spezifischen Empfehlungen der jeweiligen Berufsgenossenschaft, Unfallkasse und Unfallversicherung sowie der GDA-Leitlinie und BAuA-Erkenntnisse
  • durch Empfehlung von geeigneten Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
  • bei Bedarf durch die Begleitung bei der Umsetzung und Wirksamkeitsprüfung / Evaluation

Hier finden Sie detaillierte Informationen zu unseren Leistungen der speziellen Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen stellt Arbeitgeber oft aufgrund der Komplexität und anspruchsvollen Methodik vor eine besondere Herausforderung.

Wir unterstützen Sie...

  • durch Beratung zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GB Psyche)
  • mit Schulungen und Unterweisungen für Führungskräfte und Beschäftigte
  • bei der Planung und Durchführung der GB Psyche
  • in der Organisation von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, bei Bedarf in Zusammenarbeit mit regionalen Koordinierungsstellen der Krankenkassen
  • durch die Begleitung bei der Umsetzung und Wirksamkeitsprüfung

Damit das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) kein Selbstzweck ist, sondern einen echten Mehrwert für Arbeitnehmer und Arbeitgeber darstellt, muss es in bestehende Prozesse integriert werden und sich mit diesen sinnvoll ergänzen.

Kontaktieren Sie uns für eine ausführliche Beratung zu der Konzeption, Einführung und Umsetzung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements nach §84 Abs. 2 SGB IX.

Als Rechtsgrundlage für Sicherheitsunterweisungen gilt die berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit „Grundsätze der Prävention“, § 4 (Unterweisung der Versicherten). Darin heißt es:

"Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend § 12 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend § 12 Abs. 2 Arbeitsschutzgesetz zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden."

Unser Angebot umfasst Unterweisungen zu:

  • Biostoffen und Gefahrstoffen (arbeitsmedizinisch-toxikologische Unterweisung/Beratung)
  • besonderen Tätigkeiten (Arbeitseinweisung)
  • sicherheitsgerechtem Verhalten
  • dem Umgang mit Hilfsmitteln (Schutzausrüstung) und
  • Bereichen mit erhöhter Gefährdung